LC-UV-QQQ.
UHPLC fähige LC mit gekühltem Autosampler für Vials und Wellplates, Säulenofen und sensitivem UV-Detektor (DAD) von selben Hersteller wie das MS. Der Massenanalysator muss ein sensitiver QQQ mit ESI sein. Die Analyten (Nukleoside) neigen zur In-Source Fragmentierung was zu nicht akzeptablem Sensitivitätsverlust führt. Der Anbieter muss dahingehend den Beweis erbringen, dass das Gerät die notwendige Sensitivität aufweist (<1 fmol beim Übergang 258 zu 126 nach wiederholten Injektionen von 5-Methylcytidin). Der dynamische Bereich sollte >6 x 106 sein und die minimale Dwell-Zeit pro Massenübergang 0,5 ms. Zusätzlich muss die Option zu MS Scan, Product Ion Scan und Neutralverlust Scan bestehen.
Die Kollisionszelle muss eine effiziente Ionentransmission gewährleisten um Crosstalk zwischen Isotopomeren auszuschließen. Aufgrund von biosynthetischer Isotopenmarkierung wird es jeden Analyten in bis zu fünf Isotopomeren geben, welche parallel quantifiziert werden müssen.
LC-MS QQQ System inklusive Software, PC, Installation, Einweisung und Training;
LC;
o Bin. Pumpe mit Degasser, UHPLC fähig (1 200 bar);
o Autosampler für mind. 2 x 96-Wellplates sowie Vials, gekühlt (4°C);
o Säulenofen für bis zu 25 cm lange Säulen, 20 ° unter RT -110 °C;
o Empfindlicher Dioden Array Detektor;
o Selber Hersteller von LC und Massenspektrometer;
Quellen und Ionisierung;
o Electrospray ESI mit geerdeter Sprayernadel zur möglichen Kopplung verschiedener Trenntechniken (z. B CE);
o Multimode Ionenquelle zur simultanen Messung im sowohl ESI als auch APCI Modus;
Massenanalysator;
o Ioneneinlass mittels beheizter Transferkapillare;
o Sanfte, steuerbare Ionisation da die Analyten (Nukleoside) stark zu In-source Fragmentierung neigen;
o Massenbereich des Analysators von 5 – 3 000 m/z;
o Gebogene und konische Hochdruck Kollisionszelle mit linearer Beschleunigung um „Verschleppung“ von Isotopomeren auszuschließen;
o Empfindlichkeit:
ESI positiv: „Instrument Detection Limit“ (IDL) <1 fmol beim Übergang 258 zu 126 nach wiederholten Injektionen von 5-Methylcytidin unter chromatographischen Bedingungen, nachweisbar und vom Hintergrund unterscheidbar mit einer Sicherheit von 99 %;
o Massenauflösung von 0,5 Da;
o Massengenauigkeit von 0,1 Da bei einem Massenbereich von 5-1000 m/z, 0,01 % von 1 000-2 000 m/z und 0,02 % von 2 000- 3 000 m/z;
o Massenstabilität < 0,1 Da in 24 Stunden;
o Dynamischer Bereich von >6 x 106;
o Scanmodi: MS Scan, SIM, SRM oder MRM, Retentionszeit-gekoppelte SRM/MRM (auch bei schnellem positiv/negativ Wechsel) um Isomere klar zu identifizieren und automatische Auswertung zu ermöglichen. Des Weiteren: triggered MRM, Product Ion Scan, Precursor Ion Scan & Neutral Loss/Gain Scan;
o Möglichkeit der simultanen Speicherung der Daten von MRM Übergängen und schnellen Pseudo-Produktionen-Spektren ohne Empfindlichkeitsverlust in der Quantifizierung;
o MRM Übergänge: Bis zu 450 MRMs pro Zeitsegment; bis zu 13 500 MRMs je Methode;
o Mehr als 4 000 „Dynamic MRMs“ pro Methode;
o Maximale Scangeschwindigkeit: 17 000 Da/sec;
o Maximale MRM Rate: 500 MRMs/sec;
o Minimale “MRM dwell Zeit: 0,5 ms;
o Schnelles Umschalten von positiv / negativ Modus (fast pos/neg switching) 25 ms;
o Möglichkeit zwischen positiv, negativ und fast pos/neg swiching in einem Zeitsegment während eines LC-MS Laufs umzuschalten zu können;
Steuerungs- und Auswertesoftware;
o Software zur automatischen Methodenentwicklung, Analytenspezifische Optimierung für Einzel- oder Multikomponenten MRM-Experimente;
o Vollautomatisierte Optimierung von Ionenoptik und Massenachsenkalibierung sowohl im positiv als auch negativ Modus mit integrierter Zuführung der Tune-Lösung;
o Auswertesoftware, die sowohl komponenten- als auch probenzentrierte Datenprozessierung ermöglicht;
o Kostenloser Software “Up-date” für 12 Monate;
o Möglichkeit zur Aufrüstung zu aktuellen High-End Systemen.
Das Gerät soll zur Quantifizierung von RNA Totalverdau Proben eingesetzt werden. Nukleoside haben in der Regel nur einen Massenübergang durch Bruch der glykosidischen Bindung. Diese Bindung ist labil, daher muss die Ionisation und Überführung ins Vakuum des Massenspektrometers möglichst sanft und einfach steuerbar sein um Sensitivitätsverlust zu vermeiden.
Aufgrund von biosynthetischer Isotopenmarkierung wird es jeden Analyten in bis zu fünf Isotopomeren geben, welche parallel quantifiziert werden müssen. Daher ist die Kollisionszelle von größter Bedeutung. Die Kollisionszelle muss eine effiziente Ionentransmission gewährleisten um Crosstalk zwischen den Isotopomeren auszuschließen.