Anschaffung, Implementierung und Pflege eines Tools für die Steuerung und Messung von operationellen Risiken in Säule 2 auf Gesamtbankebene, sowie Beratungsleistungen zum Risikomessverfahren.
Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) – das zentrale Förderinstitut des Landes Schleswig-Holstein– berät, fördert und finanziert Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen in Schleswig-Holstein. Die IB.SH ist seit dem 1. Juni 2003 rechtlich selbstständig. Träger und alleiniger Eigentümer der IB.SH ist das Land Schleswig-Holstein. Sie ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts und besitzt eine Bankerlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Daher hat sie die einschlägigen Anforderungen bezüglich Eigenkapitalausstattung und Risikomanagement einzuhalten.
In Bezug auf operationelle Risiken wendet die IB.SH in Säule 1 den Basisindikatoransatz (BIA) an. In Säule 2 werden operationelle Risiken im Self Assessment (Identifikation, Bewertung, Meldung und Steuerung obliegt den Fachbereichen) identifiziert, bewertet und (im Excel-Format) an das Risikocontrolling geliefert, so dass diese dann in das zentrale Risikomessverfahren und die Risikotragfähigkeitsrechnung der IB.SH einfließen können.
Darüber hinaus hat die IB.SH bereits ein Projekt mit dem Ziel gestartet, ein bankenweit einheitliches und integriertes, prozessorientiertes internes Kontrollsystem (IKS) zu implementieren. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Software BIC Design als führendes System ausgewählt, in der nun fortlaufend die Prozesse der IB.SH modelliert werden. Im gleichen Zuge werden dabei auch prozessinhärente operationellen Risiken und Kontrollen erfasst. BIC Design soll als führendes System für die Steuerung des IKS und für die Erfassung prozessinhärenter operationeller Risiken und Kontrollen dienen und dabei diese über eine Schnittstelle direkt an das zentrale Management operationeller Risiken im Risikocontrolling liefern.
Perspektivisch sollen auch die sich aus dem Notfallmanagement, dem ISMS, dem DSMS(Datenschutzmanagementsystem) und der Geldwäsche-Compliance ergebenden sowie ggf. weitere operationelle Risiken über diese Schnittstelle angebunden werden.
Die IB.SH hat sich dazu entschlossen, zukünftig das zentrale Management der operationellen Risiken mit Hilfe einer entsprechenden Software durchzuführen