Objektplanung Umbau eines Gasometers als Planetarium.
Das in den 1970-er Jahren errichtete Raumflugplanetarium auf der Peißnitzinsel wurde in Folge des Junihochwassers 2013 so stark beschädigt, dass eine weitere Nutzung ausgeschlossen ist.
Wegen des wirtschaftlichen Totalschadens und der Lage innerhalb eines Hochwasserschutzgebietes (Berücksichtigung des § 78 WHG) ist die Verlagerung des Planetariums an einen anderen Standort unter technischen und wirtschaftlichen Aspekten unumgänglich. Die Stadt Halle (Saale) beschloss im November 2014 daher einen Ersatzneubau des Planetariums im Gasometer am hochwassergeschütztem Standort auf dem Holzplatz.
Dabei sollen das Planetarium, ein Veranstaltungsraum und eine Dauerausstellung in den bestehenden Gasometer integriert werden. Dafür soll im Gasometer eine Zwischendecke eingebaut und der gesamte Bau mit einer Kuppel nach oben hin abgeschlossen werden. Die Sternenwarte soll auf einen angebauten Turm aufgesetzt werden. Gemäß dem vorliegenden Gutachten werden für das gesamte Projekt brutto ca. 9 500 000 EUR Baukosten einschl. Baunebenkosten veranschlagt.