Gegenstand des vergebenen Auftrags ist die Konzeptionierung eines Förderprogramms, Konzeptionierung und Umsetzung eines Wettbewerbsverfahrens sowie verwaltungstechnische Umsetzung des Förderprogramms zum technologischen, ökonomischen und anwendungsorientierten Kompetenzaufbau im Hinblick auf Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mittelstand in Rheinland-Pfalz im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI).
Mit einem Fördervolumen von 25 Millionen Euro (innerhalb des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) der Landesregierung Rheinland-Pfalz) plant das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) verschiedene Projekte zum Hochlauf der Wasserstoffinfrastruktur im Rahmen eines Förderwettbewerbs zu unterstützen. Der Zeitraum für die Fördermittelauszahlung der geförderten Projekte ist auf den 31.12.2026 befristet.
Für die Auswahl der Förderprojekte ist ein 2-stufig angelegtes, wettbewerblich strukturiertes Antragsverfahren geplant. Im Rahmen der ersten Stufe sollen private Unternehmen, Public Private Partnerships (PPP), Joint Venture mit kommunaler Beteiligung, Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung oder in öffentlicher Trägerschaft, Kommunen und kommunale Gebietskörperschaften aufgefordert werden, aussagekräftige Projektskizzen für die geplanten Vorhaben unter der Zielsetzung des wettbewerblichen Verfahrens einzureichen, die dann von einer noch einzurichtenden Jury bewertet werden.
Nach Bewertung der Projektskizzen sollen die aussichtsreichsten Projektskizzen zur Einreichung eines Förderantrages aufgefordert werden. Nach Prüfung der eingereichten Förderanträge, insbesondere unter haushalts-, zuwendungs- und beihilferechtlichen Gesichtspunkten, sollen diese eine abschließende Bewilligungsentscheidung erhalten. Nach Sicherstellung der Gesamtfinanzierung soll eine zeitnahe Umsetzung der geförderten Projekte erfolgen. Ziel des wettbewerblichen Verfahrens ist es, an mehreren Stellen des Landes einen technologischen, ökonomischen sowie anwendungstechnischen Kompetenzaufbau im Hinblick auf die Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Anwendung von Wasserstoff im Mittelstand anzustoßen. Es sollen unter besonderer Berücksichtigung der Bedarfe der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) regionale Wertschöpfungsprozesse z.B. in Gewerbe und Logistik, Forschung und Entwicklung, aber auch Energieversorgung entstehen.
Gegenstand des vergebenen Auftrags ist die Konzeption eines Förderprogramms für im genannten Zeitraum realistisch umsetzbare Projekte (wie z.B. Elektrolyseure, Wasserstofftankstellen (stationär und mobil) für schwere LKW, Förderung der Umrüstung von LKW auf Brennstoffzellentechnik), die Konzeptionierung und Durchführung des Wettbewerbs sowie als vom Fördermittelgeber (MWVLW) beauftragter Projektträger die vollumfängliche administrative Umsetzung des Förderprogramms einschließlich Monitoring.
Aus derzeitiger Sicht sind zur Auftragserfüllung folgende Leistungsbausteine erforderlich:
1. Konzeption des Förderprogramms
2. Konzeptionierung des Wettbewerbs und dessen Durchführung
3. Verantwortliche verwaltungstechnische Umsetzung
4. Monitoring über das komplette Förderprogramm