Aus baukonstruktiven und bauphysikalischen Gründen muss das Dach in den Bauteilen D1 + D2 (Plenarsaal) des Verwaltungsgebäudes des Bezirks Oberbayern in München ertüchtigt werden. Hierfür wird in dem genannten Bereich das gesamte Geschoss mit einer BGF von ca. 750 m
Baubeginn der Maßnahme ist nicht vor Beendigung der derzeit im Bau befindenden Dachsanierung an der Seitzstraße; ein Baubeginn Anfang 2016 wird angestrebt. Um diese Termine einhalten zu können, ist ein Leistungsbeginn mit ausreichender Personalstärke unmittelbar nach Auftragserteilung notwendig.
Während des Abbruchs und Neubaus wird die Nutzung des Plenarsaals interimsweise in anderen Räumen untergebracht. Daher werden eine zügige, jedoch allen Anforderungen gerechte Abwicklung der Maßnahme und die Einhaltung von vereinbarten Terminen vorausgesetzt.
Der Auftraggeber erwartet einen neuen Plenarsaal, der sich durch einen hohen architektonischen Anspruch auszeichnet und energetisch mit einer ökologischen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Bauweise eine beispielhafte Lösung darstellt. Bei der Planung und Umsetzung der Maßnahme kommen den Faktoren Architektur, Funktionalität, Konstruktion, Materialverwendung (beispielsweise Verwendung heimischer Baustoffe), Energiebilanz und der uneingeschränkten barrierefreien Nutzung große Bedeutung zu.
Daneben sind die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Verhältnismäßigkeit in Bezug auf die Errichtung und den Betrieb des Plenarsaals inklusive seiner sich in dem Planungsbereich befindenden Nebenräume einzuhalten.
Der Gebäudeteil ist nach Süden ausgerichtet. Der Einbau von technischen Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie ist zu prüfen.
Bauherr und Vertragspartner für alle Planungsbüros und ausführenden Firmen ist der Bezirk Oberbayern. Die baufachliche Federführung obliegt dem Baureferat des Bezirks Oberbayern.