Das Land Schleswig-Holstein hat die Software OZG-Cloud durch den Dienstleister mgm technology partners gmbh in Zusammenarbeit mit der Dataport A.ö.R. entwickeln lassen. Die OZG-Cloud konnte im Rahmen der EfA-Nachnutzung kostenfrei als dauerhafte Softwareüberlassung durch den Freistaat Bayern erworben werden. Die Verwendung der OZG-Cloud erfordert einen Anpassungs- und Rolloutprozess in einem geeigneten Rechenzentrum; für die Unterstützung und Begleitung dieses Prozesses ist die Beauftragung eines externen Dienstleisters erforderlich.
Die auf einem Cloud-System mit Mandantentrennung basierende OZG-Cloud ermöglicht die Anbindung von Formularservern, sodass Online-Anträge direkt in die OZG-Cloud aufgenommen werden und dort automatisch an den richtigen Mandanten weiter geroutet werden können. Anschließend ermöglicht ein „allgemeines Fachverfahren“ mit Workflow-Funktionalitäten die medienbruchfreie Behandlung des Antrags. Durch die Anbindung von Identity-Providern und Postfächern können – ebenfalls medienbruchfrei – Rückfragen und Bescheide an den Antragsteller gesendet werden. Für den Zugriff von Seiten der Verwaltung ist außerdem eine Nutzerverwaltung enthalten, für die auch Anbindungsmöglichkeiten zur Benutzerverwaltung der Behörden vorgesehen sind. Die OZG-Cloud läuft bereits produktiv im Land Schleswig-Holstein und wird in bayerischen Pilotkommunen getestet. Für Implementierung der OZG-Cloud ist die Unterstützung eines Dienstleisters für die Anpassung, die Weiterentwicklung und das Hosting der Software während des Pilotprojekts erforderlich.