Zum Controlling von Verkehrsverträgen des SPNV/ÖPNV soll ein Business Intelligence System (BI-System) eingeführt werden. Der Dienstleister hat das zu erwerbenden BI-System vorzuschlagen und beim Landesbetrieb Daten und Information in Rheinland-Pfalz (LDI) zu implementieren. Mit dem BI-System sind die bestehenden und zukünftigen Programme und Datenquellen der Aufgabenträger über Schnittstellen miteinander zu verknüpfen, um daraus zentrale Auswertungen und Analysen zu erstellen. Zielsetzung ist die Standardisierung von Arbeitsabläufen, der Aufbau eines zentralen Berichtswesens sowie die Sicherstellung eines transparenten und umfassenden Controllings von Verkehrsverträgen im SPNV / ÖPNV.
In Rheinland-Pfalz sind für die Bestellung und Organisation des Zugangebots im Nahverkehr die beiden Zweckverbände ZSPNV Süd und SPNV-Nord zuständig. In Ausübung dieser Funktion schließen diese beiden Organisationen Verkehrsverträge mit Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ab, welche zuvor im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt wurden. Sowohl bei der Ausgestaltung der Vergabeunterlagen als auch bei der Abwicklung der Verkehrsverträge arbeiten die beiden Zweckverbände eng mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) zusammen.
Aufgrund der bundesländerüberschreitenden Schienenverkehrsleistungen erfolgt von Seiten des MWVLW und der beiden Zweckverbände eine enge Kooperation mit dem Aufgabenträger des Saarlandes, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und dessen operativer Geschäftsstelle für SPNV-Verkehrsverträge, dem Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS). Verkehrsleistungen, welche über die Bundesländergrenzen hinwegreichende Netze haben, werden in einem Verkehrsvertrag gemeinsam ausgeschrieben und die Abwicklung des Verkehrsvertrages während der Vertragslaufzeit gemeinsam betreut.
Zum Controlling der bestehenden und zukünftigen Verkehrsverträge des SPNV/ÖPNV soll ein Business Intelligence System (BI-System) eingeführt werden. Der Dienstleister hat das zu erwerbenden BI-System vorzuschlagen und zu implementieren. Mit dem BI-System sind die bestehenden und zukünftigen Programme und Datenquellen über Schnittstellen miteinander zu verknüpfen, um daraus zentrale Auswertungen und Analysen zu erstellen. Zielsetzung ist die Standardisierung von Arbeitsabläufen, der Aufbau eines zentralen Berichtswesens sowie die Sicherstellung eines transparenten und umfassenden Controllings von Verkehrsverträgen im SPNV / ÖPNV.
Weiterhin liegen Qualitätsdaten in unaufbereiteten Dateiformaten vor. Um diese verarbeiten zu können, müssen Datenbanken erstellt werden, in welche Daten übernommen und mit Hilfe des BI-Systems automatisch validiert werden können. Die Einrichtung der Datenbank muss so erfolgen, dass ein einfacher Import der neuen Daten und anschließend eine automatische Validierung im System erfolgt.
Die Umsetzung der genannten Zielsetzungen erfolgt in 2 Umsetzungsphasen. In der ersten Umsetzungsphase soll die Einrichtung und Implementierung des BI-Systems so erfolgen, dass alle Auftraggeber Zugang zum System haben. Es sollen Abfragen (Dashboards) zu den Qualitätskriterien und entsprechende Standardauswertungen, welche in der Leistungsbeschreibung detailliert beschrieben sind, umgesetzt werden. In der zweiten Umsetzungsphase gilt die Beratungs- und Wartungsvereinbarung. In dieser Phase werden die Auswertungen mittels weiterer Dashboards sowie der Verknüpfung von weiteren Daten erweitert.