Der Beyer- Bau wurde von 1908-1913 vom Architekten Martin Dülfer für die Abteilung Bauingenieurwesen, das wissenschaftlich- photographische Institut und das geodätische Institut erbaut. Es ist geplant den Beyer- Bau unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu sanieren und seinen Betrieb an moderne und gesetzliche Anforderungen anzupassen.
Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der technischen Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Anlagengruppe 7, KG 479 – Wasserbautechnische Anlage -, nach § 53 Abs. 2 HOAI i. V. mit der RLBau Sachsen in der jeweils gültigen Fassung für die Sanierung eines denkmalgeschützten Hochschulgebäudes. Die wasserbau-technische Anlage wird für Modell- und Demonstrationsversuche für die Lehre genutzt.
Als Grundlage für die Planung dienen die vorliegenden Nutzeranforderungen. Die bauliche Realisierung ist von 1. Quartal 2018 bis 4. Quartal 2021 geplant.
Der Beyer- Bau wurde von 1908- 1913 vom Architekten Martin Dülfer für die Abteilung Bauingenieurwesen, das wissenschaftlich- photographische Institut und das geodätische Institut erbaut. Es ist geplant den Beyer- Bau (BGF 17 628 m
Gegenstand des Auftrages sind Leistungen der technischen Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Anlagengruppen 7, KG 479 – Wasserbautechnische Anlage -, nach § 53 Abs. 2 HOAI i. V. mit der RLBau Sachsen in der jeweils gültigen Fassung für die Sanierung eines denkmalgeschützten Hochschulgebäudes.
Das Hubert- Engels- Laboratorium wurde bereits 1898 als erstes ständiges Flusslabor der Welt gegründet und zog 1913 mit dem Bau des Bauingenieurgebäudes in dessen Sockelgeschoss um. Dort sollen auch nach der Sanierung Modell- und Demonstrationsversuche für die Lehre durchgeführt werden. Künftig sollen über die geplante neue wasserbautechnische Anlage mit Tiefspeicher, Pumpen, Armaturen, Rohrleitungsnetz und Anschlüssen die Versuchsstände Kipprinne, Wellenkanal und Bernoulli- Modell/ Rohrmodell angebunden werden. Kleinere Tischmodelle werden über Wasseranschlüsse (Gewerk Sanitär) versorgt und in den Boden- Ablaufkanal des Labors entleert.
An den einzelnen Modellstandorten sind Durchflussmengen von 30 bis 150 l/s zu gewährleisten. Dafür sind 2 Pumpen von je max. 15 kW vorgesehen.
Die Steuerung der Pumpen und Armaturen ist über eine separate, der wasserbautechnischen Anlage zugeordneten, MSR- Anlage zu planen.
Als Grundlage für die Planung dienen die vorliegenden Nutzeranforderungen. Alle notwendigen Unterlagen werden nach Auftragserteilung vom Auftraggeber übergeben.
Die bauliche Realisierung zur Sanierung des Gebäudekomplexes ist von 1. Quartal 2018 bis 4. Quartal 2021 geplant. Im Planungsprozess sind denkmalschutzrechtliche Belange zu berücksichtigen. Die Gesamtmaßnahme ist EFRE gefördert.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der technischen Ausrüstung nach Teil 4 Abschnitt 2 für die Anlagengruppe 7, KG 479 – Wasserbautechnische Anlage -, nach § 53 Abs. 2 HOAI. Zum Leistungsumfang gehört die Erbringung der Leistungsphasen 2 und 3 sowie 5 bis 8 nach Anlage 15 zu § 55 HOAI, wobei eine stufenweise Beauftragung erfolgt.
Die geschätzten Gesamtbaukosten liegen bei ca. 39 023 947 EUR/brutto.
Kostengruppe 300: ca. 29 600 000 EUR/brutto,
Kostengruppe 400: ca. 9 300 000 EUR/ brutto.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten betragen für die Anlagengruppe 7, KG 479 – Wasserbautechnische Anlage – ca. 683 000 EUR/ brutto.