Der Umfang für dieses Vergabeverfahren beinhaltet die Leistungsphasen 1 bis 3 mit dem Ergebnis der Erstellung einer finalen Projektunterlage (FPU) nach Neuer RBBau Abschnitt E 3.1 sowie das stufenweise Abrufen der weiteren Leistungsphasen 4 - 6 bis zur Fertigstellung des Gebäudes. Grundlage für die Tragwerksplanung ist die genehmigte, festgesetzte und haushaltsmäßig anerkannte ES-Bau in Höhe von 48.941 TEUR.
Bei der geplanten Maßnahme handelt es sich um den II. Bauabschnitt des Bundesfilmarchivs am Standort Hoppegarten. Geplant ist ein kompakter viergeschossiger Neubau mit eingeschossigem Anbau, der sich über einen Verbindungsgang an den 1. Bauabschnitt angliedert. Im Erdgeschoss befinden sich die Büroräume sowie alle Funktions- und Nebenräume. Im 1. - 3. OG sind die Archive untergebracht. Hier ist die Fassade zu großen Anteilen fensterlos gestaltet, da die Lagerung des Filmmateriales keine Öffnungen zulässt. Zudem ist für die Sicherstellung der besonderen klimatischen Anforderungen unter Einsatz von Lüftungstechnik ein entsprechender Grad an Bauteildurchdringungen notwendig sowie erhöhte Nutzlasten durch die Archivnutzung zu beachten.
Nutzfläche 8.706 m² / BGF 13.331 m² / BRI 57.668 m³.