Im Rahmen des Sanierungsumsetzungsbeschlusses der Städtisches Klinikum München GmbH (MüK)
am 29.07.2015 wurde die Verwaltung beauftragt, für die freiwerdenden Flächen der Klinikstandorte ein
Nachnutzungskonzept für medizinnahe Nutzungen zu erarbeiten. Das Nachnutzungskonzept für den Standort
Schwabing wurde vom Stadtrat am 13.12.2017 beschlossen.
Übergeordnetes Ziel des Projektes ist der Umbau des der Häuser 9/45 für Schule für Kranke und Kita gem.
Stadtratsbeschluss Nr. 20-26 / V06768 vom 26. Juli 2022 (öffentliche Sitzung). Eingeschlossen sind neben den
Häusern 9/45 die umgebenden Freiflächen gemäß Planungsumgriff.
Der Planungsumgriff des Vertragsgegenstandes umfasst die Häuser 9/45 auf dem Areal des Klinikum
Schwabings (derzeit Flst. 764/9, Gemarkung Schwabing) einschl. Freiflächen.
Die Gesamtfläche des Planungsgebietes beläuft sich auf etwa 10.000 m². Die Geschossfläche des
Gebäudes beträgt rd. 6.000 m². Die Geschoßfläche verteilt sich auf insg. 2 Geschoße zzgl. Untergeschoß
und Dachgeschoß. Die Geschosshöhen liegen bei rd. 4,30 m im Regelgeschoß. Die Häuser stehen unter
Denkmalschutz.
Das Gebäude wird gem. Abschnitt 1 Tragwerksplanung HOAI i.V.m. Anlage 14 in der Honorarzone III mit
anrechenbaren Kosten von 11,1 Mio € eingeordnet.
Grundleistungen sind die LPH 1 bis 6 inkl. Besondere Leistungen. Allerdings ist ein stufenweiser Abruf
vorgesehen. Daher werden vorerst nur Lph 1 und Lph 2 beauftragt. Die Ergebnisse werden in den
Projektauftrag der Hochbaurichtlinien der LHM eingearbeitet und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Lph 3 -6 können erst nach beschlossenem Projektauftrag durch den Stadtrat beauftragt werden.
siehe II.1.4)