Wettbewerbsökonomische Begutachtung (besitzartenübergreifende Holzvermarktung) im Rahmen eines anhängigen Klageverfahrens.
Unter Federführung des Freistaats Thüringen, vertreten durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft - sind für den Freistaat Thüringen und die Landesforstanstalt der Auftra „Wettbewerbsökonomische Beratung des Freistaats und der Landesforstanstalt bei der Rechtsverteidigung gegen eine bereits anhängige Klage auf Schadensersatz wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen das Kartellverbot durch die Waldbesitzarten übergreifende, gebündelte Holzvermarktung“ im Rahmen eines offenen Verfahrens zu vergeben. Gegenstand des Auftrags ist die wettbewerbsökonomische Begutachtung sämtlicher sich im Verfahren stellenden ökonomischen Fragestellungen einschließlich der Unterstützung der mandatierten Rechtsanwälte bei der Abfassung von Schriftsätzen und als Gutachter in mündlichen Verhandlungen. In Bezug auf den Sachverhalt und die Fülle der Daten handelt es sich um ein sehr komplexes Klageverfahren.
Die Beauftragung ist zunächst auf die Beratung im erstinstanzlichen Verfahren gerichtet und beginnt unmittelbar mit der Zuschlagserteilung. Sollte dies nach Einlegung von Rechtsmitteln von Seiten der Kläger oder der beklagten Auftraggeber erforderlich werden, kann die Beauftragung durch einseitige Erklärung der Auftraggeber auch auf die Tätigkeit in Berufungs- oder Revisionsverfahren vor den Oberlandesgerichten oder dem Bundesgerichtshof, einschließlich des EuGH, erstreckt werden.