Der Auftraggeber plant die Errichtung eines Parkhauses durch einen Generalunternehmer/Generalübernehmer. Das Parkhaus wird in drei gleich große Gebäudeteile mit dazwischenliegenden Höfen unterteilt, die die Einzelabmessungen ca. 49,5 m x ca. 76,2 m aufweisen. Verbunden werden die einzelnen Gebäudeteile mit Brücken. Es sind 8 Parkebenen mit insgesamt ca. 3 600 Stellplätzen geplant.
Die zur vertikalen Erschließung notwendigen Spindeln werden an der Nordfassade vom eigentlichen Parkhaus abgerückt positioniert. Die Treppenräume werden in die Gebäudeteile integriert. Die Fassade ist vertikal in 3 Bereiche untergliedert: Parkebene 0 mit einer umlaufenden Stützwand zum Gelände, Parkebene 0 und 1 mit einer Rohrfassade und die Parkebenen 2 bis 7 mit einer Lochfassade. Die oberste Parkebene (PE7) wird nicht überdacht.
Der Bebauungsplan 4300 gibt dem Baufeld 18, auf dem der Parkhausneubau errichtet werden soll, Art und Maß vor. Es ist Ziel ein offenes, oberirdisches Parkhaus zu errichten.
Die Ausschreibung der Maßnahme erfolgt als Funktionale Leistungsbeschreibung und soll die Beauftragung eines Generalübernehmers zur Folge haben, der die Vervollständigung der Planung sowie die Ausführung übertragen bekommen wird.
Geplant ist die Errichtung eines Parkhauses mit ca. 3 600 Stellplätzen und den Gesamtabmessungen von ca. 160,6 m Länge x 89,6 m Breite x ca. 24,0 m Höhe. Das Parkhaus wird in drei gleich große Gebäudeteile mit dazwischenliegenden Höfen unterteilt – Einzelabmessungen der Gebäudeteile ca. 49,5 m x ca. 76,2 m, Breite der Zwischenhöfe ca. 6,2 m. Verbunden werden die einzelnen Gebäudeteile über Brücken. Es sind 8 Parkebenen geplant, Geschosshöhe ca. 2,75 m.
Die vertikale Erschließung erfolgt über zwei linksdrehende Spindeln, die vor dem eigentlichen Parkhaus angeordnet sind – Durchmesser je Spindel ca. 19,0 m. Neben zwei Haupt-/Flucht-Treppenhäusern sind in die Kubatur des Parkhauses vier Neben-/ Flucht-Treppenhäuser integriert.
Die horizontale Erschließung auf den Parkebenen geht von der nördlichen Haupterschließungsachse mit den beiden Spindeln (sowie der Ein-/Ausfahrt auf Parkebene 0) aus, erschließt über orthogonale Parkgassen die Stellplätze in 90
Die Fassade ist vertikal in 3 Bereiche untergliedert: Parkebene 0 erhält eine umlaufende Stützwand je Gebäudeteil und steht ca. 1,25 m ins Gelände ein, darüber werden die Parkebenen 0 und 1 mit einer ca. 3,7 m hohen Stahlrohrfassade und die Parkebenen 2 bis 7 mit einer ca. 16,1 m hohen Lochfassade aus Aluminium bekleidet.
Als Gründungsempfehlung aus dem Baugrundgutachten erfolgt die Gründung über Bohrpfähle. Hinweis: Die unterste Parkebene erhält einen Pflasterbelag. Die oberste Parkebene (PE7) wird nicht überdacht.
Als Vorrichtungen sind vorgesehen:
Vorrichtung PV-Anlage, Vorrichtung der Stellplätze für Ladestationen (16 Stellplätze auf Parkebene 0 werden mit Ladestationen ausgerüstet), Vorrichtung von je 2 Ein- und Ausfahrt-Schranken, Vorrichtung von 2 Schranken zur Ein- und Ausfahrt zu jeder Parkebene des östlichen Gebäudeteils, Vorrichtung von 2 Kassenautomaten – Aufzählung offen.
Als technische Einbauten sind vorgesehen:
Parkleitsystem mit Einzelplatzerfassung, 2 Aufzüge im Haupt-Treppenhaus NW, 1 Aufzug im Haupt-Treppenhaus NO, Ladestationen auf 16 Stellplätzen der Parkebene 0, Brandmeldeanlage – Aufzählung offen.