Erstellung eines Gesamtsystems "Mobile Integrationsplattform"
BITMARCK verfolgt eine Strategie zur Etablierung von BITMARCK Apps, Features und Services für gesetzliche Krankenkassen und deren Versicherte. Zur Etablierung neuer Features ist eine Entkoppelung der Featuremodule von den hohen Sicherheitsanforderungen der Regulierungsbehörden wie BSI oder gematik essenziell - eine enge Kopplung würde die Time-to-Market verlangsamen. Passend zu diesem Bedarf hat die hochsichere Mobile Integration Plattform (MIP) zum Ziel, BITMARCK sowie die Kunden der BITMARCK in die Lage zu versetzen, neue Features einfach und flexibel zu etablieren und diese ohne tiefe Expertise von gematik/BSI Anforderungen auszurollen. Vor diesem Hintergrund beschafft BITMARCK Standardsoftware, Systemservice und Projektleistungen, um bestehende und auch neue Apps mit Tl-Funktionalität auszustatten und die für das Rollout erforderliche Produktzulassung zu erlangen. Um das Ziel des Beschaffungsprojektes erreichen zu können, muss die MIP mit zahlreichen bereits im Betrieb befindlichen Komponenten (z.B. Backends) interagieren können. Infolgedessen liegt ein Schwerpunkt der vertraglichen Ausführung darin, die MIP über zahlreiche Schnittstellen mit den Komponenten der bereits bei BITMARCK vorhandenen homogenen, hochsicheren, performanten und gesondert regulierten Infrastruktur zu verbinden, so dass eine reibungslose Kommunikation zwischen der MIP und vorhandenen Komponenten geschehen kann. Im Rahmen der Auftragsausführung müssen mithin auch zahlreiche bestehende Komponenten auf Quellcodeebene angepasst werden, um eine Integration der MIP zu ermöglichen.