Generalsanierung der Pater-Lunkenbein-Schule in Ebensfeld mit Schaffung eines Horts.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, die den Ausschreibungsunterlagen rein informatorisch beigelegt (Anlage 1) wurde, wurden die voraussichtlich notwendigen baulichen Maßnahmen überschlägig ermittelt. Die folgende Auflistung entfaltet jedoch für den späteren Auftragnehmer keine Bindung und dient lediglich dazu, die Teilnehmer/Bieter umfassend über den derzeitigen Kenntnisstand der Vergabestelle zu informieren.
Schwerpunkte einer Generalsanierung sind unter anderem:
— Baulicher Brandschutz,
— energetische Sanierung der Gebäudehülle (Fassaden, Perimeter, Dach),
— Barrierefreiheit,
— Umbau und Anpassung des Gebäudes an ein neues Raum- und Funktionsprogramm unter pädagogischen Gesichtspunkten,
— Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung mit Modernisierung der technischen Infrastruktur,
— Anpassung der Freianlagen,
— Ergänzung der Ausstattung.
Augenscheinlich ist das U-förmige Schulgebäude in einem guten innenräumlichen Zustand.
Hochwertige und pflegeleichte Materialkomponenten wie Sichtmauerwerk und Steinfußböden in Fluren unterstreichen die i. d. R. gut zu konservierenden Eigenschaften des Massivbaus. Raumstruktur und Grundrissorganisation entsprechen dem Muster der Flurschule, bieten aber trotzdem Potentiale für Umbauten mit Zielrichtung Flexibilisierung des Unterrichts.
Aufgabenstellung für die Teilnehmer/Bieter im Fall der Beauftragung ist, eine zukunftsfähige Schule mit Hort zu gestalten, die aktuellen Anforderungen an den modernen Schulbau gerecht wird und in pädagogischer und architektonischer Hinsicht einem stimmigen Gesamtkonzept unterliegt.