Radio, television, communication, telecommunication and related equipment | Tenderlake

Radio, television, communication, telecommunication and related equipment

Contract Value:
-
Notice Type:
Contract Notice
Published Date:
31 January 2018
Closing Date:
28 February 2018
Location(s):
DE115 Ludwigsburg (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DE123 Karlsruhe, Landkreis (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DE12B Enzkreis (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Die Regionale Kliniken Holding RKH mit ihren sieben Akutkliniken, einer orthopädischen Fachklinik und einer geriatrischen Rehabilitationsklinik in den Landkreisen Ludwigsburg, Enzkreis und Karlsruhe sowie deren jeweiligen Tochtergesellschaften ist ein großes kommunales Unternehmen.

Derzeit umfasst der Verbund über ca. 7700 Mitarbeiter mit insgesamt ca. 2600 Betten, die sich über neun Kliniken bzw. Standorte verteilen.

Aus Sicht der Telekommunikation wird ein TK-Anlagenverbund auf Basis von Systemen der Typen Avaya Aura und Integral i55 / i33 mit insgesamt ca. 7000 Telefonanschlüsse für Festnetztelefonen, ca. 1080 DECT-Basisstationen und ca. 3500 DECT-Telefonen im Eigenbetrieb standortbezogen betrieben.

Der AG beabsichtigt nun diesen Anlagenverbund sukzessive durch einen zeitgemäßen, modernen und den geänderten Anforderungen entsprechenden „Unified Communication and Collaboration (UCC)“-Dienst auszutauschen und diesen zentral aus den RKH-eigenen Rechenzentren anzubieten.


Lieferung, Service und Wartung für aktive Netzwerkkomponenten des Herstellers Cisco Systems

Es soll eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung, Service und Wartung für aktive Netzwerkkomponenten des Herstellers Cisco Systems mit einem Wirtschaftsteilnehmer geschlossen werden.

Begründung für die herstellerspezifische Ausschreibung:

Der Wert der installierten Basis von Cisco Komponenten ist größer als die anstehenden Beschaffungen.

Zur Einführung der neuen UCC-Lösung (Los 2) und der IP-basierten Endgeräte des Patientenentertainments (Los 3) sind an allen Lokationen Erweiterungen der Netzwerke erforderlich.

Für die Teilersatz- und Ergänzungsbeschaffung dieser Hardware- und Softwareprodukte wird der Abschluss eines Rahmenvertrags angestrebt.

Das Personal der Regionale Kliniken Holding RKH GmbH ist auf Planung und Betrieb der Cisco Komponenten geschult. Derzeit umfasst das Betriebspersonal insgesamt 3 Mitarbeiter (FTE).

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt aus Sicherheitsgründen in den IT-Netzwerken eine homogene Infrastruktur.

Die Beschaffung von Komponenten anderer Hersteller würde zum einen zu erheblichen Kosten bei der Integration in die bestehenden Systeme führen, insbesondere unter dem Aspekt eines gemeinsamen Netzwerkmanagementsystems. Wechsel der Software-Releases bei den Anbietern würden jeweils zur aufwändigen Anpassung dieser Integration führen.

Zum anderen wäre die BSI-Empfehlung zu sicheren Infrastrukturen nicht erfüllt, was insbesondere bei den sensiblen Daten eines Krankenhauses kritisch zu bewerten ist.

Der Bedarf an Austausch wird durch den AG auf ca. 20 % der Komponenten geschätzt.

Eine Beschaffung im Wettbewerb ist sichergestellt, da Cisco Systems nicht selbst der Anbieter ist. Der AG erwartet, Angebote von unterschiedlichen Systemanbietern zu erhalten.


Lieferung, Service, Inbetriebnahme und Wartung einer Unified Communication and Collaboration Plattform

Aus Sicht der Telekommunikation wird ein TK-Anlagenverbund auf Basis von Systemen der Typen Avaya Aura, Integral i 55 und Integral 33 mit insgesamt ca. 7000 Telefonanschlüsse für Festnetztelefonen, ca. 1080 DECT-Basisstationen und ca. 3500 DECT-Telefonen im Eigenbetrieb standortbezogen betrieben.

Die RKH beabsichtigt nun diesen Anlagenverbund sukzessive durch einen zeitgemäßen, modernen und den geänderten Anforderungen entsprechenden „Unified Communication and Collaboration (UCC)“-Dienst auszutauschen und diesen zentral aus den RKH-eigenen Rechenzentren anzubieten.

Als erster und damit als Pilotstandort soll der Standort Bretten mit den neuen Lösungen ausgestattet werden. Die Betriebsübergabe dieses Standortes muss bis zum 31.12.2018 erfolgt sein.

Die neue UCC-Lösung soll flächendeckend über die nächsten Jahre ausgerollt werden. Dabei sollen die krankenhauskritischen Funktionen, die derzeit über DECT abgebildet werden, auch weiterhin beibehalten werden und nur im Ausnahmefall ausgetauscht werden, wenn beispielsweise die Bestandsanlage nicht mehr wirtschaftlich weiterbetrieben oder ertüchtigt werden kann.

Einhergehend mit dem Austausch der Festnetztelefonie (Tischtelefone und ähnliches) soll auch die Versorgung der Patienten mit Entertainment- und weiteren Funktionen, z.B. durch Nutzung der Telefonfunktionalität in den für PKV-versicherte vorgesehene Multimediaterminals, vorgenommen werden.

Der bestehende DECT-Anteil auf Basis des Herstellers Avaya samt zugehörigen Alarmierungsfunktionen soll an allen Standorten weiterbetrieben werden. Zur Unterstützung des Eigenbetriebs im Sinne eines 2nd- und 3rd Level-Supports sollen Serviceleistungen ausgeschrieben werden, die nahtlos an vorhandene Serviceverträge anschließen und damit den gesicherten Betrieb der Telefonanlagen gewährleisten. Für den Weiterbetrieb der Avaya-Lösung wird somit ein Dienstleisters benötigt, der die nahtlose Weiterführung von Serviceleistungen sicherstellt. (Los 4).


Service und Wartung für TK-/DECT-Bestandssysteme des Herstellers Avaya

Aus Sicht der Telekommunikation wird ein TK-Anlagenverbund auf Basis von Systemen der Typen Avaya Aura, Integral i 55 und Integral 33 mit insgesamt ca. 7000 Telefonanschlüsse für Festnetztelefonen, ca. 1080 DECT-Basisstationen und ca. 3500 DECT-Telefonen im Eigenbetrieb standortbezogen betrieben.

Der bestehende DECT-Anteil auf Basis des Herstellers Avaya samt zugehörigen Alarmierungsfunktionen soll an allen Standorten weiterbetrieben werden. Zur Unterstützung des Eigenbetriebs im Sinne eines 2nd- und 3rd Level-Supports sollen Serviceleistungen ausgeschrieben werden, die nahtlos an vorhandene Serviceverträge anschließen und damit den gesicherten Betrieb der Telefonanlagen gewährleisten. Für den Weiterbetrieb der Avaya-Lösung wird somit ein Dienstleisters benötigt, der die nahtlose Weiterführung von Serviceleistungen sicherstellt.


Lieferung, Service, Inbetriebnahme und Wartung eines Patientenentertainmentsystems

Es soll eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung, Service, Inbetriebnahme und Wartung eines Patientenentertainmentsystems mit einem Wirtschaftsteilnehmer geschlossen werden.

Die Patientenentertainmentsysteme der Kliniken der RKH sind sehr heterogen und basieren auf unterschiedlichen Technologien (IP, Coax, analog). Im Rahmen des technischen Fortschritts soll zukünftig auf eine einheitliche IP-basierte Infrastruktur aufgebaut werden, die es ermöglicht neben Basisfunktionen wir Telefonie, Fernsehen und Internet auch prozessunterstützende Mehrwertfunktionen (wie beispielsweise Dolmetscherservice, Patientenaufklärung und Menübestellung) bereitzustellen. Insbesondere vor dem Hintergrund der erstarkenden Nutzung von Smartphones und Tablets soll eine möglichst hohe Funktionsvielfalt, unter Wahrung der gesetzlichen Vorschriften, auch auf patienteneigenen Endgeräten (BYOD) zur Verfügung gestellt werden.

Die RKH wird einen sukzessiven Austausch der Systeme im Laufe der Vertragslaufzeit vornehmen. Als erster und damit als Pilotstandort soll der Standort Bretten mit dem neuen Patientenentertainmentsystem ausgestattet werden. Die Betriebsübergabe dieses Standortes muss bis zum 31.12.2018 erfolgt sein. Insbesondere in der Pilotphase sollen neue Funktionen auf ihre Anwendbarkeit bei der RKH geprüft und zukünftige Ausstattungsprofile ermittelt werden.

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The Buyer:
Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH
CPV Code(s):
32000000 - Radio, television, communication, telecommunication and related equipment
32400000 - Networks
32551200 - Telephone exchanges