Erweiterung des bestehenden UAV-Systems einschließlich Hyperspektralsensor, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Schulung
Gegenstand dieses Vertrages ist die Lieferung eines drohnenbasierten (UAV) abbildendes hyperspektralen Spektrometersystems (HSI). Auftraggeber ist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Stilleweg 2, 30655 Hannover.
Das zu liefernde hyperspektrale UAV System wird in Ergänzung zu bestehenden terrestrischen, drohnen- und flugzeuggestützten Sensoren des FB4.4 Gefährdungsanalysen, Fernerkundung eingesetzt und füllt die Lücke des "lokalen Maßstab" der hyperspektralen Fernerkundung in den Themenbereichen mineralische Rohstoffe, Geologie und Boden. Hauptanwendung ist die schnelle und flexible Erfassung von Mineralvergesellschaftungen, Bodenparametern und Lithologien, die als Grundlage weiterer automatisierter Analyse-Systeme dienen.
Die Anwendung der hyperspektralen Reflexionsspektroskopie in der BGR hat eine hohe Priorität. Im B4.4 Arbeitsbereich Fernerkundung werden hyperspektrale Gelände- und Fernerkundungsdaten zu den Themenbereichen Rohstoffe, Geologie, Boden und Oberflächenprozesse erhoben und ausgewertet. Dabei ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit die Verbesserung bestehender Methoden und die Entwicklung neuer Methoden zur Rohstoffexploration, Rohstoffexploitation, Mine-Waste Überwachung sowie die Charakterisiserung und das Monitoring von Böden.
Die vorhandenen Aufnahmesysteme werden im Labor, terrestrisch, auf der Drohne und in Flugzeug- bzw. Helikoptergetragen eingesetzt. Die wichtige Skala der bodennahen Datenerhebung soll mit der Neubeschaffung ergänzt werden. Die Entwicklungen in diesem Skalenbereich, basierend auf UAV gestützten Aufnahmesystemen, sind für eine nachhaltige Methodenentwicklung und Beratung im Kontext Hyperspektralfernerkundung unerlässlich.