Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Generalsanierung bezieht sich auf den Innenraum der Basilika (erbaut ca. 1136 -1186).
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude gemäß §34 HOAI, Leistungsphasen 5-9. Das Objekt wird in die Honorarzone III eingestuft.
Voraussichtlicher Ausführungszeitraum der Objektplanungsleistungen: 03/2017 – 02/2022.
Die Klosteranlage Eberbach befindet sich zwischen Kiedrich und Hattenheim im Rheingau. Es handelt sich um das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach mit Bauten aus dem 12. – 18. Jahrhundert. Gebäude und Gesamtanlage stehen unter Denkmalschutz.
Die Generalsanierung bezieht sich auf den Innenraum der Basilika.
Sie wurde 1186 zur Kirche geweiht, dann in unterschiedlichen Phasen erweitert bzw. verändert und erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild bei den in den 1930er Jahren erfolgten Sanierungs- bzw. Rekonstruktionsmaßnahmen. Bei einer im Jahr 2010 erfolgten umfangreichen restauratorischen Untersuchung konnte ein hoher Anteil an bauzeitlichen Putzen festgestellt werden.
Die Basilika ist Bestandteil des regelmäßigen Besucherrundgangs und wird darüber hinaus als Versammlungsstätte u.a. für Konzerte genutzt.
Im Rahmen der Generalsanierung soll die Innenraumschale in mehreren Bauabschnitten und bei laufendem Betrieb saniert werden. Neben der Sicherung hohl liegender Putzflächen und der Malschichten ist auch die Sicherung von tragenden Konstruktionselementen (z. B. Gurtbögen) vorzunehmen.
Die Ergebnisse der im Jahr 2010/2011 erfolgten restauratorischen Bearbeitung einer Musterachse und die Vorgaben des vorbeugenden Brandschutzes des Rheingau-Taunus-Kreises sind bei der Umsetzung der Maßnahme zu berücksichtigen.
Weitere Maßnahmen betreffen die Erneuerung des Bodenaufbaues und die Sanierung des (tw. mit historischen Tonfliesen) bestehenden Bodenbelags parallel zu den Arbeiten an den Raumschalen.
Bewerber für die ausgeschriebene Architektenleistung müssen Nachweise und Referenzen benennen, die deren besondere denkmalpflegerische Fachkunde und deren ausgebildeten Sachverstand belegen.
Dies kann durch entsprechende Aus- oder Fortbildungen und/oder eine Zusammenarbeit mit entsprechend ausgebildeten Restauratoren bzw. Handwerkern erfolgen.
Nutzfläche: ca. 1 900 m
Die vorgesehenen Bauwerkskosten (KG300 + KG400) belaufen sich auf rd. 6 100 000 EUR brutto.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.