Der Landkreis Lindau (Bodensee) plant den Neubau der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg im Allgäu. Die Schule mit Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung soll für 165 Schüler in 14 Klassen konzipiert werden und eine voraussichtliche zuwendungsfähige Hauptnutzfläche von ca. 2 641 m
Eine Machbarkeitsuntersuchung, mit Stand 31.3.2020, wurde bereits erstellt.
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung ALG 1, 2, 3, tlw. 7 und 8 gem. § 53 ff HOAI 2013 mit Anlage 15, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung.
Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden, insbesondere:
— in LPH 2: Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung (3. Gliederungsebene),
— in LPH 2: Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches,
— in LPH 3-5: Aufstellen und Fortschreiben einer vertieften Kostenberechnung (3. Gliederungsebene) inkl. Aufteilung nach einzelnen Gewerken,
— in LPH 3: Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuchs zur Entwurfsplanung,
— in LPH 3: Detaillierte Betriebskostenberechnung für die ausgewählte Anlage,
— in LPH 3: Detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis,
— in LPH 6: Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation,
— in LPH 9: Ertellen des technischen Teils der Gebäudebestandsdokumentation, inkl. der erforderlichen Nachweise gem. „Leitlinie zum wirtschaftlichen Bauen für den Landkreis Lindau (Bodensee)",
— in LPH 9: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist,
— in LPH 9: Energiemonitoring innerhalb der Gewährleistungsphase, Mitwirkung bei den jährlichen Verbrauchsmessungen aller Medien,
— in LPH 9: Vergleich mit den Bedarfswerten aus der Planung, Vorschläge für die Betriebsoptimierung und zur Senkung des Medien- und Energieverbrauchs.
Der Neubau soll ohne Sporthalle und in Holzbauweise in Passivhausstandard (ohne Zertifizierung) bzw. mindestens 30 % unter EnEV errichtet werden. Die „Leitlinie zum wirtschaftlichen Bauen für den Landkreis Lindau (Bodensee)" ist zu berücksichtigen.
Eine Ganztagesbetreuung ist ebenfalls Bestandteil der Maßnahme.
Es wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Daraus resultiert die Entscheidung für einen Neubau (statt Unterbringung in bestehenden Leerständen) und für den Standort östlich der Realschul-Sporthalle in Lindenberg. Abhängig vom Entwurf muss ggf. der Sportplatz der Realschule für den Neubau abgebrochen werden und an anderem Standort neu erstellt werden.
Bei diesem Projekt werden FAG-Fördermittel beantragt werden.
Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Anfang/Mitte Oktober 2020 statt. Die Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Dezember 2020.
Der Leistungsbeginn ist direkt im Anschluss an die Auftragserteilung. Die Baufertigstellung ist für Oktober 2024 vorgesehen.