Auf einem schmalen „Restgrundstück“ zwischen zwei Straßen, entsteht im Stadtteil Damm der Neubau einer Kindertagesstätte mit 5 Gruppen.
Der Entwurf ist stark geprägt von den Vorgaben des Schallschutzes - so rückt der Baukörper an die lärmintensive Südseite mit Stadtring und
Bahnlinie und bildet eine Abschottung. Die Räume des Hauses orientieren sich auf die „ruhigere“ Nordseite, können dafür aber großzügig zum
Freiraum geöffnet werden. Die notwendige Schallschutzwand auf der Nordseite des Geländes wird in das Außenraumkonzept einbezogen und
bietet intergierte Spielangebote an, so verbleibt möglichst viel zusammenhängende Freifläche. Der Neubau, als Passivhaus ist mit einer
Lüftungsanlage und nach Süden ausgerichteten Fotovoltaikanlage konzipiert.
Gebäudeform:
Der eingeschossige Baukörper ohne Unterkellerung bildet eine L-förmige Grundfigur. Im Zugangsbereich auf der Westseite des Gebäudes
sind alle zentralen Funktionen wie Küche, Speiseraum, Mehrzweckraum oder auch die Räume für die Zentraltechnik untergebracht - dieser
Bereich verfügt über ein Satteldach. Anschließend verjüngt sich der Baukörper, ein Riegel mit den Gruppenräumen für Kindergarten und
Kinderkrippe, mit Satteldach schließt an. Die gesamte Dachgeometrie ist ebenfalls als massive Stahlbetonkonstruktion mit extensivem Gründachaufbau konzipiert.
19 Stk. Innentüren mit Aluminiumzargen, versch. Größen
19 Stk. Fingerklemmschutztüren mit Aluminiumzargen, versch. Größen
118 m Innenfensterbänke,
5 Stk. Spielflur-Einbauten als Spielebenen
4 Stk. Wickelkommoden,
4 Stk. Garderoben
4 Stk. Teeküchen
1 Stk. Ausgabeküche