Zu beantworten ist die Frage, ob und ggf. wie der energy only-Markt (EOM) Er-zeugungssicherheit langfristig gewährleisten kann. Dies erfordert eine Analyse:
— des Strommarktgefüges (u. a. Geschäftspraktiken, Optionsgeschäfte, Bedeutung der Terminmarktkurve und der Erwartungen der Marktteilnehmer),
— der Rolle der Bilanzkreisverantwortlichkeit und ggf. der Verbesserungsmöglichkeiten hins. deren Steuerungsfunktion für das Stromhandelsgeschäft,
— der Möglichkeiten/Bedeutung von Preisspitzen für die Rentabilität von Kapazitäten,
— der Möglichkeiten des DSM-Potenzials und daraus folgende Nachfrageelastizität,
— der erwartbaren Preise in allen Stromhandelshandelssegmenten (unter Berück-sichtigung u. a. Netzausbau sowie Entwicklung bei Stromgebotszonengestaltung) und der preislichen Wirkungen regulativer Entwicklungen in den EU-Nachbarstaaten.
Darüber hinaus ist zu analysieren, mit welche Maßnahmen ggf. bestehende Defizite des EOM behoben werden könnten, um auch ohne ergänzende Leistungspreisbestandteile die langfristige Verfügbarkeit hinreichender Erzeugungskapazitäten zu gewährleisten.