Das Hohenstaufen-Gymnasium in Bad Wimpfen wird in den nächsten Jahren in mehreren Bauabschnitten umfassend saniert und erweitert.
Das Gymnasium besteht momentan aus 4 Gebäudeteilen:
— Altbau (mittelalterliches Klostergebäude, 1907 ausgebrannt, 1910 wieder erbaut, heutiger Zustand von 1968),
— Anbau (1978 anstelle des Abthauses errichtet, 2005/2006 um eine Mensa erweitert),
— Neubau (1997 errichtet und 2013 um den naturwissenschaftlichen Trakt ergänzt),
— sog. alte Halle (mit kleiner Turnhalle, Sanitäranlagen und 2 Klassenräumen).
Ausgangspunkt der Sanierung sind die naturwissenschaftlichen Räume im Altbau, die nicht mehr den aktuellen Sicherheitsbestimmungen entsprechen.
Außerdem gab es in den letzten Jahren bauliche Mängel, die nur teilweise behoben wurden, v. a. im Anbau, welche eine Sanierung nötig machen.
Problematisch ist die Aufteilung von Fachbereichen auf die unterschiedlichen Gebäudeteile und die Aufteilung von Sammlungen.
Die Klimaänderungen machen zudem bauklimatische Anpassungen notwendig.
Die Lehrerarbeits- und Sozialräume sollen ebenfalls an die längere Verweildauer an der Schule angepasst werden.
Zudem ist eine repräsentative und multifunktionale Aula für schulische Veranstaltungen gewünscht.
Die Planungsleistungen – Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Bauphysik – sind bereits vergeben und befinden sich aktuell in Bearbeitung.
Momentan befindet das Projekt in der Vorplanung und es wurden mehrere Varianten ausgearbeitet, die derzeit von der Landestelle für Denkmalpflege geprüft werden.
Voraussichtlicher Kostenrahmen: ca. 25 Mio. EUR brutto.
Projektsteuerung gemäß AHO 2020, Handlungsbereiche A-E, Projektstufen 2-5.
Die Beauftragung der Projektstufen erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.