Planung und Umsetzung von Maßnahmen zum Erhalt des Habitats der Bekassine in der Burger Au – CEF-Maßnahme für den Bau der 5. Schleusenkammer Brunsbüttel
Umsetzung, Betreuung und Monitoring der Maßnahmen zum Erhalt des Habitats der Bekassine in der Burger Au.
Die anfallenden unbelasteten Bodenmassen von ca. 1,5 Mio. m3 werden auf eine ca. 60 ha große Fläche des sich bei Kkm 12 – Kkm 13 befindenden Bodenlagers „Spülfeld Dyhrrsenmoor“ verbracht. Für die Bekassine gehen durch die Nutzung des Bodenlagers Dhyrrsenmoor Habitatflächen verloren. Diese sind durch Flächenextensivierung und die Anlage von Kleingewässern vorgezogen als CEF-Maßnahme (continuous ecological functionality-measures) auf einem Flächen-komplex von ca. 70 ha in der Burger Au wiederhergestellt worden. Die Maßnahmen bedürfen einer fortwährenden Betreuung, da sich durch die zugrunde liegenden Moorböden die Situation im Gebiet in Abhängigkeit der Nutzung und der Witterung immer wieder verändert. Dauerhaft ist der Bestand der Bekassine und weiterer Wiesenbrüter sowie der Zustand Flächen selber zu monitoren und zu dokumentieren. Darüber hinaus muss das zu beauftragende Unternehmen sich mit den Anforderungen von Moorböden in der schleswig-holsteinischen Marsch auskennen und sollte ortsnah ansässig sein, um mit geringen Fahrzeiten die Flächen für regelmäßige und außerplanmäßige Kontrollen erreichen zu können.