Die Stadt Essen schreibt entsprechend eine Beratung zur Umsetzung eines Schulungskonzepts im Themenbereich Digitalisierung basierend auf wissenschaftlich begründeter Herleitung beim Gesundheitsamt der Stadt Essen sowie resultierende Präsenzschulungen im Bereich Sensibilisierung zur Digitalisierung und Sensibilisierung zum Prozessdenken aus.
Im Rahmen des Förderaufrufs Digitales Gesundheitsamt 2025 durch den Bund, hat es sich das Gesundheitsamt Essen zum Ziel gesetzt, die gesamte Belegschaft ihren jeweiligen Voraussetzungen entsprechend mit digitalen Grundkenntnissen vertraut zu machen und in einem weiteren wesentlichen Schritt das digitale Prozessdenken in den Arbeitsmittelpunkt zu rücken. Basierend darauf soll dann sukzessive das gesamte Amt weitgehend digital ausgerichtet werden.
Sowohl die Zielvorgabe als auch das Arbeitsrecht setzen voraus, dass Mitarbeitende zielgenau geschult, an praxisnahen Lerneinheiten wie Workshops beteiligt und inhaltlich zur Unterstützung des digitalen Wandels motiviert werden. Somit entsteht der Bedarf nach einem darauf abgestimmten Schulungskonzept und dessen initialer Umsetzung.
Im Rahmen des Förderaufrufs "Digitales Gesundheitsamt 2025" wird insbesondere auch die Möglichkeit einer Nachnutzung des zu entwickelnden Schulungskonzepts in anderen Gesundheitsämtern angestrebt. Ein solches a) Schulungskonzept abgestimmt auf das Gesundheitsamt Essen und vergleichbarer Ämter sowie b) zielgruppenspezifische Schulungen zur Sensibilisierung zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und darauf aufbauenden Schulungen zur Sensibilisierung des Prozessdenkens wurde nach unserem Kenntnisstand bis dato weder erforscht noch auf wissenschaftlich fundierter Basis entwickelt. Eine wissenschaftliche Begleitung des wissenschaftlich fundierten Digitalisierungsvorhabens mit dem Ziel der Erarbeitung eines zielgruppenadäquaten Schulungskonzepts im Bereich der Digitalisierung ist somit unabdingbar.