Die Stadt Schramberg beabsichtigt im Rahmen einer städtebaulichen Neuordnung in der Talstadt den Neubau eines Schulcampus und einer Kindertagesstätte zu realisieren. Gegenstand des hier bekannt gemachten Vergabeverfahrens ist die Planung der neuen Kindertagesstätte mit ca. 1 000 m
Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3, optional 8 (HLS), LPH 1-9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
Die Stadt Schramberg beabsichtigt im Rahmen einer städtebaulichen Neuordnung in der Talstadt den Neubau eines Schulcampus und einer Kindertagesstätte zu realisieren. Auf dem ca. 25 534 m
Zur Zeit läuft das an den Architektenwettbewerb anschließende Vergabeverfahren mit den Preisträgern des Wettbewerbs. Das Projekt wird voraussichtlich von Kamm Architekten BDA, Stuttgart, realisiert.
Gegenstand des hier bekannt gemachten Vergabeverfahrens ist die Planung der neuen Kindertagesstätte mit ca. 1 000 m
Die Neubebauung soll in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz eine Vorbildfunktion einnehmen.
Energiebedarfsdeckung Derzeit existiert ein Nahwärmeverbund zwischen EJS (Zentrale), Peter-Meyer-Schule, Karl-Diehl-Halle und Schloss. Die derzeit installierte Leistung liegt bei ca. 1 200 kW. Im Rahmen der Neuplanung soll für den Gebäudekomplex eine neue Heizzentrale eingeplant werden, die alle Schulgebäude versorgt und zukünftig auch für die Berneckschule und das Lichtspielhaus erweitert werden kann. Auch die Sporthalle und das Schloss sollten weiterhin im Nahwärmekonzept berücksichtigt werden. Die Wärmeleitungen sind bereits sehr alt und sollten im Zuge der Gesamtmaßnahmen erneuert werden. Da die zukünftige Heizzentrale in der neuen Verbundschule lokalisiert sein wird und deren Fertigstellungszeitpunkt noch unklar ist, ist es Teil der Aufgabenstellung, eine wirtschaftliche Lösung für die Beheizung der Kita zu erarbeiten.
Akustik:
Auf sehr gute akustische Bedingungen wird besonderer Wert gelegt. Durch die Inklusion hörgeschädigter Kinder sind zudem der Schallschutz im Hochbau nach DIN 4109 und DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen“ zu beachten.
Raumklima:
Darüber hinaus wird besonderer Wert auf die zu erwartende Innenraumqualität gelegt. Dazu zählt insbesondere eine gute Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sichergestellt werden soll. Dabei soll auch zusätzlich die Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden.
Wasser:
Bauliche Voraussetzungen für die Regen- und Grauwassernutzung in dem Gebäude und insbesondere zur Bewässerung der Freiflächen sind zu berücksichtigen.
— Gesamtprojektkosten KG 200-700 ca. 4,8 Mio. EUR brutto,
— geplanter Baubeginn 11/2021, Fertigstellung 07/2023.
Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3, optional 8 (HLS), LPH 1-9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.