Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 und 7
Im Rahmen der Hochschulstandortentwicklungsplanung der Fachhochschule Köln (heute TH Köln) wurde bereits 2008 ein erheblicher
Sanierungs- und Modernisierungsbedarf für das Hochhaus und die Hallenbereiche am Campus Deutz festgestellt. In den Jahren 2008 bis 2011 wurden sowohl Untersuchungen zum baulich funktionalen Bestand der Gebäude durchgeführt als auch die Sanierung im Bestand sowie der Abriss und Neubau der Gebäude geprüft und bewertet.
Im Juli 2011 hat die Wissenschaftsministerin die Entscheidung des Landes NRW zur Modernisierung und Sanierung des Campus Deutz der TH Köln bekannt gegeben. Danach verbleibt der Campus am Standort Deutz und wird größtenteils neu gebaut. Der bereits sanierte Altbau und das Gebäude der Hochschulbibliothek bleiben erhalten. Die bestehenden Hallen und das Hochhaus werden abschnittweise abgerissen und durch mehrere Neubauten ersetzt. Realisiert werden die Ersatzneubauten sowohl auf dem vorhandenen Campus-Grundstück, als auch auf den vom
Land NRW erworbenen angrenzenden Grundstücken der Abfallwirtschaftsbetriebe (AW B) und den zwei städtischen Grundstücken (Feuerwehr und sog. Sozialhäusern).
Nach dem derzeitigen Planungsstand sollen die Ersatzneubauten in drei Bauphasen realisiert werden.
In der ersten Bauphase sollen auf dem derzeitigen Hochschulgrundstück das Gebäude E mit Mischnutzungen und Archivflächen der Bibliothek, das Parkhaus P2, das Hörsaalzentrum
(Gebäude B) sowie Teile der Infrastruktur (sowohl Interimsparkplätze als auch technische und freiraumplanerische Bestandteilte des zukünftige Campus) realisiert werden.
Die zweite Bauphase beinhaltet die Gebäude C, D (jeweils Fakultätsgebäude) und Mensa sowie die
vorgesehenen Infrastrukturmaßnahmen und entsprechende Abbruchmaßnahmen.
Die dritte Bauphase, beinhaltet den Abschnitt F (Fakultätsgebäude) sowie weitere notwendigen
Infrastrukturmaßnahmen. Die weiteren Baufelder sowie das westlich des Kernbereichs liegende
Gebiet (sogen. Kreativquartier) sind Bestandteile möglicher Erweiterungsflächen. Sie sind nicht
Bestandteil des aktuellen Gesamtvorhabens und des genehmigten Raumprogramms.
Das zu planende Gebäude D bildet innerhalb des Campus die wichtige östliche Platzkante zum zukünftigen
zentralen Campusplatz, und ist mit der Lage zur Gießener Straße und dem Deutzer Ring, gleichzeitig ein wichtiger
städtischer Baustein. Das Gebäude muss also gleichzeitig nach innen zum Campus und nach außen, zur
umgebenden städtischen Struktur vermitteln. Dabei gilt es, gleichzeitig eine eigenständige Adresse auszubilden, und die zukünftig umgebenden Bauten zu berücksichtigen.