Die Stadt Vilsbiburg beabsichtigt die umfassende Generalsanierung der städtischen Mehrzweckhalle (Dreifachturnhalle mit Zuschauertribünen) aus dem Jahr 1978. Insbesondere sind alle technischen und sanitären Einrichtungen und die gesamten Dachauf- und Dacheinbauten vollständig auszutauschen. Ebenso ist das Gebäude auf einen aktuellen energetischen Standard zu modernisieren und die Barrierefreiheit herzustellen.
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Es werden stufenweise die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 sowie die Besondere Leistung der Mitwirkung bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln (inkl. Verwendungsnachweis) und der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist beauftragt.
Die Stadt Vilsbiburg beabsichtigt die umfassende Generalsanierung der städtischen Mehrzweckhalle (Dreifachturnhalle mit Zuschauertribünen) aus dem Jahr 1978. Insbesondere sind alle technischen und sanitären Einrichtungen und die gesamten Dachauf- und Dacheinbauten vollständig auszutauschen. Ebenso ist das Gebäude auf einen aktuellen energetischen Standard zu modernisieren und die Barrierefreiheit herzustellen.
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Die Dreifachturnhalle verfügt über eine Bühne und wird auch als Versammlungsort im Sinne der Versammlungsstättenverordnung genutzt. Die im Bestand vorhandene Gastronomie wird nicht weiter betrieben, weshalb Überlegungen für eine sportliche Nutzung der Gastronomieflächen mit angestellt werden. Die Fläche der ebenfalls im Bestand befindlichen zwei Wohnungen stehen für eine andere Nutzung im Zusammenhang mit der Dreifachturnhalle zur Verfügung und sind in den Planungen mit zu betrachten.
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Im Zuge der Generalsanierung ist auch die Haupterschließung des Gebäudes zu überprüfen. Die Halle verfügt derzeit über zwei, nicht zentral gelegene Eingänge. Es ist das Ziel des Auftraggebers, eine attraktive, möglichst zentrale, Haupterschließung zu schaffen.
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Auch ist es das Ziel des Auftraggebers, die Halle im Hinblick auf Gestaltung und Materialität der Gebäudehülle nachhaltig, wirtschaftlich und attraktiv zu modernisieren. Im Rahmen der Nachhaltigkeit ist auf einen wirtschaftlichen Unterhalt des Gebäudes und das Gesamt-Energiekonzept - insbesondere in Bezug auf die Ertüchtigung der Hülle und das Heizungs- und Lüftungskonzept - Wert zu legen.
Auch soll die Gebäudehülle optisch ansprechend ertüchtigt bzw. neu organisiert und gestaltet werden. Der Hauptnutzer (TSV Vilsbiburg) schlägt vor, auf die Belichtungselemente im Dachbereich zu verzichten und eine geeignete Belichtung über die Wandflächen neu zu schaffen. Dem steht der Bauherr positiv gegenüber.
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Die Generalsanierung hat oberste Priorität. Sollte sich jedoch im Zuge der Erbringung der Planungsleistungen die Unwirtschaftlichkeit einer Generalsanierung herausstellen, käme gegebenenfalls auch ein Neubau im Betracht. Der Planungsauftrag umfasst auch diesen eventuellen Neubau.
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Direkt an die Dreifachturnhalle schließt die TSV-Halle an, ein Gebäude aus dem Jahr 1923. Diese Halle wird abgebrochen. Die dadurch freiwerdende Grundstücksfläche steht für Überlegungen im Zusammenhang mit der Nutzung der Dreifachturnhalle zur Verfügung. Im Rahmen der Planungen können Anbauten und evtl. ein Erweiterungsbau sich als planerische Option ergeben. Dies ist ebenfalls Gegenstand des mit dieser Ausschreibung zu vergebenden Planungsauftrags.
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Die Turnhalle wird intensiv genutzt, sodass eine möglichst kurze Bauzeit anzustreben ist. Der Fördergeber hat als spätestens verbindlich einzuhaltenden mängelfreien Fertigstellungstermin den 31.12.2025, definiert. Der Abschluss der Entwurfsplanung soll bis Ende 2022 erfolgen. Mitte 2023 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Eine Bauzeit von 2,5 Jahren wird erforderlich sein, sodass das Maßnahmenende bis spätestens zum 31.12.2025 erreicht wird. Der Verwendungsnachweis ist verbindlich bis Mitte 2026 zu erstellen.
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Es gibt aus dem Jahr 2014 umfassende Untersuchungen, eine Brandschutzuntersuchung und eine Bestandsvermessung.
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Die Projektsumme wurde mit 9,5 Mio. EUR Gesamtkosten netto geschätzt (dieses entspricht 80 % der Neubaukosten), wovon ca. 2,1 Mio. EUR netto auf die KG 400 entfallen.
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Im Rahmen der Objektplanung wurden für die Maßnahme zwei Förderanträge gestellt (Bund und Land). Die Förderungen sind auf 3 Mio. EUR und 1,35 Mio. EUR gedeckelt. Die Zuwendungsbescheide für beide Förderprogramme liegen bereits vor, es sind jedoch die Entwurfsplanung, die Kostenberechnung und weitere Unterlagen noch einzureichen.
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Im Bereich der Technischen Ausrüstung - HLS werden weitere Fördermittel in Betracht gezogen, weshalb die Mitwirkung des Planers bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln sowie die Erstellung des Verwendungsnachweises erwartet wird.
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Der Auftraggeber legt großen Wert auf eine stetige Fotodokumentation sowie ein jährliches Berichtswesen, nachdem das Projekt stark von der Förderung abhängt.
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Es werden stufenweise die Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 2 sowie die Besondere Leistung der Mitwirkung bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln (inkl. Verwendungsnachweis) und der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist beauftragt.