Nachdem von 2013 bis 2015 die Kabelverzweiger der Dt. Telekom durch die Breitband Main-Kinzig GmbH erschlossen wurden, wurden von 2016 bis 2019 zusätzlich noch Weiße Flecken (Höfe, Weiler), Schulen, Rathäuser und Liegenschaften des Kreises sowie Gebäude in Gewerbegebieten mittels FTTH (Nachverdichtung) an das Bestandsnetz angebunden. Dort, wo die Breitband Main-Kinzig GmbH gemäß den Förderrichtlinien des Bundes Gebäude mit FTTH erschließen darf, erfolgt seit 2022 eine komplette FTTH-Migration im MKK.
Es sollen nun
- abgelegene Höfe und Weiler (Los 1) unter der Verwendung von ELER-Fördermittel des Landes Hessen,
- Funkmasten eines Mobilfunkbetreibers (Los 2) ohne Fördermittel und
- Backbonetrassen für die FTTH-Migration (Los 3)
im Main-Kinzig-Kreis mit Glasfaser erschlossen werden (Gigabit, FTTH bis ins Gebäude bzw. zur Außeneinheit des Funkturms; Ausbaucluster). Ziel dieser Ausschreibung ist es, qualifizierte Tiefbauunternehmen für die o.g. Ausführungen zu beauftragen.
FTTH-Anbindung von abgelegenen Höfen und Weilern an das Bestandsnetz der BBMK (ca. 77 Gebäude mit GEE in 56 Ausbauclustern mit 43,7 km Tiefbau, davon unbefestigt ca. 40,0 km).
FTTH-Anbindung von Funkmasten eines Mobilfunkanbieters an das Bestandsnetz der BBMK (ca. 5 Stück, ca. 1.830 m Tiefbau).
Realisierung einer Backbontrasse für den FTTH-Ausbau zwischen dem Bestandsnetz der Breitband Main-Kinzig GmbH bzw. zukünftigem FTTH-Netz (ca. 1 Cluster, ca. 4,03 km Tiefbau).