Zur Durchführung von PCR-Pooltestungen an den 5. und 6. Klassen der weiterführenden Schulen in Bayern wurde zur unkomplizierten und schnellen Übermittlung der Laborergebnisse bzw. -befunde an die Schulen, Testpersonen und Erziehungsberechtigten eine digitale Schnittstelle benötigt. Durch diese Schnittstelle können die bei den PCR-Pooltestungen entnommenen Pool-Proben ebenfalls den Pools und die Rückstellproben den jeweiligen Einzelpersonen zugeordnet werden können. Diese digitale Schnittstelle stellt des Weiteren ein wichtiges Steuerungselement dar, um einen tagesaktuellen Überblick über den Ablauf der PCR-Pooltestungen und das Infektionsgeschehen in der Schule zu erhalten.
Auftragsgegenstand ist die Bereitstellung einer digitalen Schnittstelle mit einer abzuschließenden Anbindung an noch näher zu bezeichnende Dritte (Labore). Diese Schnittstelle ermöglicht eine Zuordnung der, bei den PCR-Pooltestungen entnommenen Pool-Proben zu den Pools sowie der Rückstellproben zu den jeweiligen Einzelpersonen. Gleichzeitig ermöglicht diese Schnittstelle es nach Auswertung der Tests durch die Labore, die Testergebnisse und die Befunde auf unkompliziertem und schnellem Wege zu übermitteln. Dies umfasst die für die Implementierung der digitalen Schnittstelle rechtzeitige Abfrage von notwendigen Stammdaten. Dabei muss sichergestellt sein, dass zwischen digitaler Schnittstelle und teilnehmenden Dritten (Labore, Schulen, Erziehungsberechtigte) eine Verarbeitung, Vermittlung und ggf. Speicherung der Daten derart erfolgen kann, dass der für die Nutzung der Schnittstelle vorgesehene Personenkreis darauf zugreifen kann bzw. Daten automatisch an diesen übermittelt werden. Darüber hinaus ermöglicht die digitale Schnittstelle ein Monitoring inkl. Warnhinweisen, um sicherzustellen, dass der Datenaustausch zwischen Laboren und digitaler Schnittstelle problemlos verläuft.