Nach einem Brand in einem der Außendepots des Deutschen Museums in Ingolstadt verzeichnen dort gelagerte Paletten Rußauflagerungen und sollen entsorgt werden. In den Rußauflagerungen können Chloride und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) enthalten sein.
Zusätzlich müssen einzelne Objekte, die entsammelt wurden und in der Vergangenheit mit Bioziden behandelt worden sein können, entsorgt werden.
Für die Leistung soll ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden.
Durch den AN müssen durchgängig Container zur Verfügung gestellt werden. Die Leistung umfasst Anlieferung und Abholung. Bei den Containern soll es sich um Abrollcontainer mit Deckel handeln, die am Heck durch eine Flügeltüre zu öffnen sind und 40 m3 umfassen, da diese Größe für den vorgesehenen Standort perfekt passt.
Der AN hat über den Vertragszeitraum dauerhaft dafür Sorge zu tragen, dass jederzeit ein Container vor dem Depot zur Befüllung zur Verfügung steht.
Die Container werden entweder mit den oben genannten kontaminierten Paletten, Hölzer und Exponaten gefüllt. Anschließend muss der AN den Inhalt fachgerecht entsorgen. Die nach den abfallrechtlichen Bestimmungen zum Nachweis einer ordnungsgemäßen Entsorgung erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen, Belege usw. sind dem AG im Auftragsfalle vorzulegen.
Über den Vertragszeitraum werden sich sukzessive ca. 1811 belastete Holzpaletten ansammeln, die entsorgt werden müssen. Die Größen variieren.
Das Gewicht der zu entsorgenden Paletten und Hölzer wird auf ca. 50 to geschätzt.
Hinzu kommen vereinzelt entsammelte Museumsobjekte, die ebenfalls mit Rußauflagerungen belastet sind und zusätzlich mit Bioziden kontaminiert sein können. Die Objekte bestehen aus unterschiedlichen Materialien, zum Beispiel Metall, Holz, Kunststoff. Diese haben ein Schätzgewicht von 13 to.