Der Auftrag umfasst Ingenieurtechnische Leistungen der Technischen Ausrüstung der Leistungsphasen 1 bis 9 für den Neubau eines Studentenwohnheims mit ca. 120 Zimmern.
Die Studierendenwohnanlage Martinskloster, Martinsufer 1-3, 54292 Trier liegt am Ufer der Mosel in der Nähe der Hochschule Trier und verfügt über 220 Zimmer. Die Anlage besteht aus einem ehemaligem Benediktinerkloster und einem Erweiterungsbau aus dem Jahr 1972, die sich um einen Innenhof gruppieren. Das Studierendenwerk Trier beabsichtigt, den bestehenden Erweiterungsbau aus den 70er Jahren abzubrechen und an seiner Stelle einen Neubau mit ca. 120 Zimmern zu errichten. Um eine kurze Bauzeit sicherzustellen und die Auswirkungen auf den durchgehenden Betrieb des Studierendenwohnheims im Altbau zu minimieren ist vorgesehen, den Neubau in Holz-Hybrid Systembauweise zu errichten. Das Studierendenwerk legt dabei größten Wert auf Energieeffizienz und niedrige Betriebskosten des neuen Gebäudes. Der Neubau soll mindestens den Standard KfW 40 erreichen. Für die Ausführung ist vorgesehen, einen Systemanbieter für Holz-Hybrid-Bauweise als Generalunternehmer zu beauftragen. Der Leistungsumfang des Generalunternehmers soll auch die Erstellung der Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 HOAI) und die Anpassung der Planung an die Anforderungen seines Systems umfassen. Die Vergabe der Generalunternehmerleistungen soll auf Grundlage der Genehmigungsplanung und einer ausführlichen funktionalen Leistungsbeschreibung mit Leitdetails erfolgen.
Das Projekt ist in 3 Stufen unterteilt. 1. Planungsphase (HOAI-Leistungsphasen 1-4): Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Definition der Qualitäten für die funktionale GU-Ausschreibung 2. Vergabephase (HOAI-Leistungsphasen 6-7): Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung, Vergabeverfahren für GU-Leistungen 3. Generalunternehmerphase (HOAI-Leistungsphasen 5, 8 und 9): Ausführungsplanung des GU, Ausführung der Bauleistungen durch den GU. Das Projekt befindet sich in der Planungsphase. Eine Bauvoranfrage auf Grundlage des Vorentwurfs der Objektplanung wurde gestellt und positiv beschieden.