Mit dem zweiten Bauabschnitt für das Fahrzeug technische Versuchszentrum (FVZ) des Institutes für Automobiltechnik Dresden (IAD) wird das IAD mit seinem Lehrstühlen für Kraftfahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik an einem Ort konzentriert, um die heutigen Anforderungen an Forschung und Lehre gezielt umzusetzen und den Forschungsstandort zu einem einzigartigen in Europa werden zu lassen.
Das Gelände befindet sich im Dresdner Süden unweit des Campus der TU Dresden an der Hildebrand- und August–Bebel –Straße. In diesem Bereich befinden sich weitere Universitätsgebäude, sowie auch Wohn- und Geschäftsgebäude. Der Standort wurde früher durch das Militär genutzt.
Neben den beiden Hallen 125 und 127 mit einer Fläche (BGF) von 2 329 m
Die Hallen haben bisher keine grundlegende Sanierung erfahren, bis auf den Bereich des ersten Bauabschnittes.
In diesen Hallen bzw. den dazugehörigen Außenanlagen sind mehrere Prüfstände, Labore und Versuchsfelder sowie die notwendigen Sozialräume, Nebenräum und Funktionsflächen zu erschaffen.
Dazu ist es notwendig Anpassungsarbeiten an der Fundament – und Gebäudestruktur vorzunehmen. Die Dachflächen werden energetisch ertüchtigt und erhalten eine Flachdachabdichtung. Die Fassaden werden gemäß den gesetzlichen Vorgaben energetisch saniert und erhalten eine vorgehängte Fassade mit hartem Oberflächenabschluss.
Türen, Tore und Fenster unterliegen unterschiedlichen Ansprüchen bis hin zur sehr hohen Schallschutzansprüchen und Beschusssicherheit.
Die Aufgabenstellung sieht vor, bis zum 31.12.2019 das Fahrzeug technische Versuchszentrum (FVZ) des IAD mit den kompletten Außenanlagen unter Einhaltung teilweise höchster Qualitätsanforderungen und Präzision zu sanieren/ teilweise neu zu errichten. Dies betrifft insbesondere in den Hallen die Errichtung von 8 Prüfständen, 5 Laboren und 1 Versuchsfeld.
Weiterhin sind die Gebäude den derzeit gültigen Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien entsprechend aufzuwerten. Dies betrifft die Umsetzung der baulichen Brandschutzmaßnahmen, die Entwässerung / Grundleitungen / Abdichtung außen / die energetische Sanierung, Dacharbeiten, die Innensanierung verbleibender Bereiche, die Schaffung von Barrierefreiheit, die Innensanierung KG 400 und die Herrichtung der Außenanlagen.
Die bauliche Realisierung zur Sanierung der Hallen und den dazugehörigen technischen Einrichtungen und Außenanlagen soll voraussichtlich in Bauabschnitten ab 2016 erfolgen.
Die Einhaltung des Fertigstellungstermins ist zwingend notwendig, da die Maßnahme mit Fördermittel der EU (EFRE) kofinanziert wird.
Darüber hinaus ist auf der Grundlage eines vorgegebenen Energiekonzeptes das Gebäude entsprechend zu ertüchtigen.
Dem Dienstleister werden Planungsbüros für die Technische Gebäudeausrüstung, die Tragwerksplanung und Freianlagen durch den Auftraggeber bereitgestellt.