Neubau des Wasserwerks Langenberg
Vergabe von Generalplanungsleistungen.
Der Trinkwasserverband Verden beabsichtigt den Neubau des Wasserwerkes Langenberg. Die Planungsleistungen für die Errichtung des Wasserwerkes und der Reinwasserbehälter werden für die Leistungsphasen 1 bis 8 der HOAI in einem öffentlichen Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben.
Die baulichen Anlagen sind so zu planen, dass sie sich in die ländliche Umgebung mit einem modernen Erscheinungsbild einfügen. Die wasserrechtliche Genehmigung für die Wasserfassung Langenberg ist für eine Fördermenge von 3,1 Mio. m3 beantragt, jedoch derzeit noch nicht genehmigt. Die maximale Aufbereitungsmenge am Tag beträgt derzeit ca. 11 000 m3, im Mittel liegt sie bei ca. 7 400 m3/d bei einer jährlichen Abgabemenge von zurzeit 2,6 Mio. m3. Es gibt 4 Förderbrunnen die jeweils ca. 150 m3/h fördern. Für die Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser sind die Verfahrensschritte der Enteisenung, Entmanganung und der Entsäuerung zur pH-Wertanhebung notwendig. Die Vorbelüftung des Rohwassers soll über statische Luftmischer erfolgen. Die Entsäuerung ist vorzugsweise über nachgeschaltete Flachbettbelüfter zu realisieren.
Die Anlage ist baulich so auszulegen, dass die Brunnenpumpen ohne Zwischenpumpen bis in den Reinwasserbehälter fördern. Für die Reinwasserspeicherung und -verteilung sollen 2 neue Stahlbetonrundbehälter mit mindestens jeweils 2 000 m3 Fassungsvermögen und integrierter Druckstation gebaut werden. Die Anlagen sollen in einem weitgehend automatisierten Betrieb gefahren werden. Hierfür ist eine durchdachte und offene E/MSR-Ausstattung erforderlich. Die Anlage ist an das vorhandene zentrale Prozessleitsystem Flowchief (www.flowchief.de) anzubinden.