Das BMBF beauftragt bei der Förderung von Vorhaben ausgewählte Auftragnehmer mit der Wahrnehmung von Projektträgeraufgaben (sog. Projektträger), um mit deren Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle zu gewährleisten. Zusätzlich unterstützen Projektträger die strategische Weiterentwicklung des Förderschwerpunkts „Mathematik für Innovationen“ und führen in Absprache mit dem BMBF forschungsbegleitende Maßnahmen durch (z. B. die Wissenschaftskommunikation, unterstützende Vernetzungsaktivitäten, strategische Unterstützung und Monitoringaktivitäten). Die damit verbundenen Aufgaben sind Gegenstand dieses Auftrags.
Die Mathematik spielt bei der Lösung zahlreicher Herausforderungen in Industrie und Dienstleistung eine zentrale Rolle.
Die Stärkung der angewandten mathematischen Forschung ist das Ziel des Mathematik-Förderschwerpunkts, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1993 initiiert hat. Dabei stehen die Weiterentwicklung mathematischer Grundlagen und die Lösung konkreter Anwendungsprobleme im Mittelpunkt. Grundlegendes Förderkriterium ist, dass die Arbeiten der beteiligten Mathematiker/innen sowohl der Verbesserung der mathematischen Grundlagen als auch der Lösung konkreter Anwenderprobleme dienen müssen. Das BMBF fördert im Förderschwerpunkt „Mathematik für Innovationen“ Verbundprojekte von Hochschulen in enger Kooperation mit Unternehmen. Eine Fokussierung der Themen erfolgt über entsprechende Förderrichtlinien.
Das BMBF beauftragt bei der Förderung von Vorhaben ausgewählte Auftragnehmer mit der Wahrnehmung von Projektträgeraufgaben (sog. Projektträger – PT), um mit deren Unterstützung die Anforderungen eines effizienten Einsatzes der Fördermittel durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle zu gewährleisten. Projektträger sind Dienstleister für das BMBF, deren Hauptaufgabe in der wissenschaftlich–technischen und der administrativen Abwicklung von Fördermaßnahmen bei der direkten Projektförderung liegt. Diese Aufgaben reichen von der Vorbereitung von Förderrichtlinien über die Beratung der Antragsteller einschließlich des notwendigen Schriftverkehrs, Organisation der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation bis hin zur Schlussabrechnung der Vorhaben. Dies schließt die Prüfung von Anträgen, die Organisation der Begutachtung durch Gutachtersitzungen, Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung ein. Alle Prozesse zur Durchführung dieser Aufgaben sind detailliert im elektronischen Handbuch der Projektförderung (eHdP) des BMBF ausgeführt (vgl. Ziffer II. im Anhang). In diesem Handbuch sind verwaltungsintern die ergänzenden Verfahrensregelungen sowie Hinweise und sonstige Informationen zur Bearbeitung von Vorhaben der Projektförderung und weiteren Vorhaben des BMBF zusammenfassend dargestellt; sie gelten partiell aber nur für die jeweilige Vorhabenart. Die Nutzung des eHdP ist für die Projektförderung im Geschäftsbereich des BMBF verbindlich vorgegeben. Die Arbeit des PT erfordert fachwissenschaftliche, administrative, betriebswirtschaftliche und forschungspolitische Kompetenz; er ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Antragstellern bzw. Projektverantwortlichen und dem BMBF.
Zusätzlich unterstützt der PT die strategische Weiterentwicklung des Förderschwer-punkts und führt in Absprache mit dem BMBF forschungsbegleitende Maßnahmen (s. C Aufgabenkatalog.) durch (z.B. die Wissenschaftskommunikation, unterstützende Vernetzungsaktivitäten, strategische Unterstützung und Monitoringaktivitäten). Die zur Umsetzung erforderliche adressatenorientierte Ausrichtung der Aktivitäten wird vorausgesetzt.