Im Teilinstitut Greifswald wurde das Fusionsexperiment Wendelstein 7-X aufgebaut, näheres siehe http://www.ipp.mpg.de/ abrufbar.
Um eine unzulässige Erwärmung der Stutzen, die das innere Plasmagefäß und das Außengefäß verbinden, zu vermeiden, sollen diese mit wassergekühlten Stutzenauskleidungen (PL) geschützt werden, die in einer Technischen Spezifikation beschrieben.sind.
Der AG hat Prototypen als Doppelblechkonstruktion mit gleichen bzw. unterschiedlichen Blechstärken bzw. als geschweißte spaltfrei aneinander gereihte Vielrohrkonstruktion fertigen lassen.
Die technische Herausforderung besteht in der Kombination hoher Leistungseinträge, enger Toleranzen sowie dem Einsatz im UHV.
Die Portliner sind thermisch -hydraulisch auszulegen, zu konstruieren, zu fertigen und geprüft termingerecht zu liefern. 78 PL sind in fünf Lose gegliedert sind, die jeweils PL ähnlicher Größe und Form umfassen. Der AG behält sich vor, die Lose einzeln oder gemeinsam zu vergeben.
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP, EURATOM Assoziation) mit Sitz in Garching bei München hat am Teilinstitut Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ein neues Fusionsexperiment vom Typ Stellarator, den Wendelstein 7-X (W7-X) aufgebaut und führt derzeit weitere Komplettierungen an diesem Stellarator durch. W7-X hat die Aufgabe, den Nachweis der Eignung des Stellarators als eine wünschenswerte Alternative zum Tokamak auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk zu erbringen.
Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite http://www.ipp.mpg.de/ abrufbar.
Eine bedeutende Bauteil-Gruppe des Stellerators sind die Stutzen. Sie verbinden das innere Plasmagefäß (PG) mit dem Außengefäß und werden für Diagnostiken und Versorgungsleitungen genutzt. Um während des Betriebes eine unzulässige Erwärmung der Stutzen (und damit des Kryoraums) durch thermische Strahlung aus dem Plasma im zu vermeiden, sollen diese mit wassergekühlten Auskleidungen geschützt werden.
Diese Stutzenauskleidungen (Portauskleidungen) werden in einer Technischen Spezifikation näher beschrieben. Im weiteren Verlauf werden sie als Port Liner (PL) bezeichnet.
Das IPP hat zum grundsätzlichen Nachweis der Herstellbarkeit von Port Linern mehrere Prototypen fertigen lassen. Diese Prototypen erfüllen die Garantiewerte der Spezifikation. Port Liner können als Doppelblechkonstruktion hergestellt werden. Dabei können Frontblech (der Wärmestrahlung ausgesetzt) und Rückenblech (strahlt seinerseits auf den umgebenden Port ab) aus gleichen oder unterschiedlichen Blechstärken hergestellt werden. Es wurden auch Prototypen als geschweißte Vielrohrkonstruktion gefertigt. Dabei sind jeweils kleinere Rohrdurchmesser in größere Rohre gesteckt, um Vor- und Rücklauf zu realisieren und diese wurden spaltfrei aneinander gereiht. Es sind auch andere Designansätze zugelassen. Die Anforderungen sind in einer Technischen Spezifikation beschrieben.
Die technische Herausforderung besteht in der Kombination aus der Notwendigkeit hohe Leistungseinträge abzuführen, die engen Toleranzen der zur Verfügung stehenden Bauräume sowie die Tauglichkeit für den den Einsatz unter UHV- Bedingungen zu gewährleisten.
Die Portliner sind thermisch und hydraulisch auszulegen, zu konstruieren, zu fertigen, zu prüfen und termingerecht zu liefern. Es handelt sich dabei um insgesamt 78 Portliner unterschiedlicher Geometrie, in fünf Lose gegliedert sind. Jedes Los umfaßt dabei Portliner mit ähnlicher Größe und Form. Der AG behält sich vor, die Lose einzeln oder mehrere Lose bzw. alle Lose gemeinsam zu vergeben.
Los 1:
17 Stück, D ca.100+/-30mm, l ca. 300mm, rund / oval,
Allgemeine Beschreibung wie Los 1, aber
Los 2:
19 Stück, D ca.200+/-30, l ca. 350 – 420, rund / oval,
Allgemeine Beschreibung wie Los 1. aber:
Los 3:
19 Stück, D ca.250 – 350mm, l ca. 500 – 1.370mm, rund / oval,
Allgemeine Beschreibung wie Los 1, aber
Los 4:
18 Stück, D ca.100x550 ....350x650mm, l ca. 600 – 1.820mm, oval,
Allgemeine Beschreibung wie Los 1, aber
Los 5:
5 Stück, D ca.350x950mm, l ca. 1610, rechteckig,