Fachplanung Tragwerksplanung nach §51 HOAI, LPH 1-6, Thermische Bauphysik und Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.
Die Stadt Lauenburg/Elbe plant den Umbau und die Erweiterung der Weingartenschule zur Anpassung des Gebäudekomplexes an steigende Schüler*innenzahlen und die Umstrukturierung für ein modernes pädagogisches Unterrichtskonzept.
Das Planungsgebiet umfasst die bestehende Schulanlage Weingarten 10 bis 12 (Flurstück 5/45) zuzüglich des an der Straße liegenden, nordwestlich anschließenden und aktuell mit einem Mehrfamilienhaus bebauten Grundstücks Weingarten 14 bis 16 (Flurstück 5/19) in 21481 Lauenburg/Elbe. Die Grundstücke haben eine Gesamtfläche von ca. 8 500 m
Der mehrfach erweiterte Gebäudekomplex der Grundschule besteht aus 6 Gebäudeteilen/Gebäudeflügeln A bis F (s. Anlage Lageplan sowie Informationsunterlage „Maßnahmenbeschreibung“.) Dabei werden nur die Flügel A und B umgebaut sowie ein Erweiterungsneubau errichtet.
Mit der nachhaltigen Sanierung, dem Umbau und der Erweiterung des Schulgebäudes soll ein Beitrag zu Klimaschutz und CO
Das Bestandsgebäude hat eine BGF von ca. 4 500 m
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Tragwerksplanung sowie Thermische Bauphysik abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 1-6 in dem Leistungsbild nach § 51 HOAI sowie die Leistungsphasen 1-7 in dem Leistungsbild Bauphysik HOAI 2013 Anlage 1, 1.2.1 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Kosten der KG 200-700 wurden mit einem Volumen von max. 13 300 000 EUR brutto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 7 000 000 EUR und für die KG 400 ca. 2 160 000 EUR brutto. Die o. g. Baukostenobergrenze von 9,16 Mio. EUR brutto (KG 300 + 400) ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.