Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, ALG 1-8, LPH 1-9, stufenweise Beauftragung.
Die Stadt Lauenburg/Elbe plant die Umnutzung eines ehemaligen Hotels für die Stadtbücherei und das Stadtarchiv von Lauenburg/Elbe.
Das Baugrundstück befindet sich in der Alten Wache 8 in 21481 Lauenburg/Elbe. Es hat eine Fläche von 1 500 m
Der Gebäudekomplex ist das einzig verbliebene historische Gebäude im Bereich der „Alten Wache“. Es wurde 1850 als „Gasthof zum Adler“ neu errichtet und ab 1891 bis in die 80er Jahre als Hotel „Stappenbeck“ genutzt. Es steht nicht mehr unter Denkmalschutz. Nach mehreren Umbauten wurde der Denkmalwert im Jahr 2000 aufgehoben. Seitdem erfährt der Bau wechselnde Nutzungen durch städtische und private Institutionen. Nach der Revision der Denkmalliste von Lauenburg/Elbe hat das Bauwerk zurzeit den Status „für die Liste vorgesehen“.
Im Rahmen des Städtebauförderungsprojekts „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und möglicherweise mit Mitteln des „Investitionspakts“ sind der Umbau und die Sanierung des Gebäudes für die Nutzung durch Stadtbücherei und Stadtarchiv als ein wichtiger Baustein zur Revitalisierung der Innenstadt geplant. Dabei ist das Gebäude für die Anforderungen einer modernen Nutzung als Medienzentrum unter dem Aspekt der Digitalisierung in die heutige Zeit zu transformieren.
Das Bestandsgebäude hat eine BGF von ca. 1 600 m
Für die Nutzung durch Bücherei und Archiv ist nach dem vorläufigen Raumprogramm eine BGF von ca. 2 200 m
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 aller 8 Anlagengruppen in dem Leistungsbild nach § 55 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
— in Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein,
— in Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Kosten der KG 400 wurden mit einem Volumen von max. 1 100 000 EUR brutto veranschlagt. Die o. g. Baukostenobergrenze von 1,1 Mio. EUR brutto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.