Der Auftrag umfasst Planungsleistungen zur Technischen Ausrüstung für die Sanierung eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex zur Nutzung durch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Die Leistungen zur Technischen Ausrüstung beinhalten folgende Anlagengruppen: Abwasser-, Wasser -und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Förderanlagen und nutzerspezifische Anlagen sowie als besondere Leistungen: Erstellung technisches Raumbuch, Zuarbeit Brandfallmatrix, Mitwirkung bei der Erstellung EE-EFRE-Antrag und Zuarbeit zur Erstellung Leistungsverzeichnis für sämtliche Sachverständigenprüfungen nach SächsTechPrüfVO.
Der Campus der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) befindet sich im Leipziger Süden zwischen Karl-Liebknecht und Richard-Lehmann-Straße. Die Bauaufgabe umfasst die Sanierung des Gebäudekomplexes Geutebrück-Bau der HTWK Leipzig einschließlich der angrenzenden Außenanlagen. Das Ensemble besteht aus den drei miteinander verbundenen Teilen Lehrgebäude (entlang der Karl-Liebknecht-Straße), Seminargebäude (entlang der Richard-Lehmann-Straße) und dem Hörsaalgebäude im Hof. Das Seminargebäude wurde als erster Gebäudeteil zwischen 1910 und 1913 errichtet und in den Jahren 1961 und 1963 um das Lehrgebäude bzw. das Hörsaalgebäude ergänzt. Zwischen 1994 und 1997 erfolgte eine Sanierung.
Die bisherige Nutzungsstruktur mit Seminarräumen, Hörsälen und Büroräumen auf ca. 7 000,00 m
Die Technische Ausrüstung umfasst die komplette Neuinstallation der Abwasser- und Wasseranlagen sowie der Feuerlöschtechnik (Handfeuerlöscher), der Wärmeversorgungsanlagen, der Lufttechnischen Anlagen, der Starkstromanlagen, der Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen und der Aufzugsanlagen.
Die Baumaßnahme soll anteilig mit Mitteln der EU finanziert werden, die Kriterien zur Förderfähigkeit nach EE-EFRE sind zu erreichen. Während der Bauausführung ist die Freilenkung des Gebäudekomplexes vorgesehen.
Als Grundlage für die geforderten Leistungen liegen eine Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau; Vorplanung) und ein Energiekonzept zur Prognose der grundsätzlichen Förderfähigkeit im Rahmen des Programms EE-EFRE vor. Die Beauftragung der ausgeschriebenen Planungsleistung erfolgt stufenweise. Zunächst erfolgt die Erstellung der Entwurfsunterlage Bau (Entwurfsplanung) und die Überarbeitung/Anpassung des vorhandenen ganzheitlichen Energiekonzeptes mit dem Ziel der Beantragung von Mitteln der EE-EFRE Förderung. Die Beauftragung der weiteren Planungsphasen (Ausführungsplanung, Leistungen zur Vergabe und Objektüberwachung) erfolgt optional nach Freigabe der EW-Bau.