Rahmenvereinbarung zur Aufsuchung, Sondierung sowie Identifizierung von kampfmittelrelevanten Anomalien innerhalb von 5 marinen
Sandlagerstätten des Landes M-V.
Gegebenfalls ist die Bergung von Kampfmitteln vorgesehen.
Anhand der Auswertung von Magnetometermessungen und Side Scan Sonar Aufnahmen werden innerhalb von Sandlagerstätten, im Seegebiet vor Mecklenburg-Vorpommern, Munitionsverdachtspunkte ausgewiesen. In den Jahren 2021 bis 2024 sind Verdachtsflächen innerhalb von 5 Sandlagerstätten (Heiligendamm, Convent, Graal-Müritz, Tromper Wiek S, Koserow) zu untersuchen und die ausgewiesenen Verdachtspunkte zu identifizieren. Die kampfmittelrelevanten Anomalien sind berührungsfrei zu detektieren und zu identifizieren. Für die Aufsuchung können ROV`s verwendet werden. Gegebenenfalls ist die Bergung von Kampfmitteln (Granaten) vorgesehen. Schrottteile, welche durch die Hebeeinrichtung auf dem Schiff bergefähig sind, sollen an Bord des Schiffes verbracht und entsorgt werden. Die aufzusuchenden Flächen mit entsprechenden Verdachtspunkten (Sondierungsergebnis) innerhalb der marinen Lagerstätten (Rahmenbetriebsplanflächen) werden jährlich durch den AG festgelegt. Der Rahmenvertrag beinhaltet einen jährlichen Leistungsumfang von ca. 1 Mio. EUR, welcher durch Einzelbeauftragung abgerufen wird. Für die jährliche Bearbeitung der Leistung stehen mindestens 16 Wochen zur Verfügung.