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Engineering services

Contract Value:
EUR 283K - 283K
Notice Type:
Contract award notice
Published Date:
04 September 2023
Closing Date:
Location(s):
DE911 Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Grundschule Schunteraue - Technische Gebäudeausrüstung

Die Stadt Braunschweig beabsichtigt kurzfristig den oben genannten Auftrag zu vergeben. Mit diesem Schreiben erfolgt zunächst eine formlose Abfrage, ob Interesse an der Ausführung des Auftrages besteht.

Dazu bitten wir Sie, das in den Unterlagen hinterlegte Formblatt zur Kapazitätsabfrage vollständig auszufüllen und fristgerecht bis zum 20. Januar 2023 elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen (via Bietertool oder Kommunikation möglich).

Um zu beurteilen, ob Ihr Büro für den konkreten Auftrag qualifiziert ist, ist zudem das Einreichen von max. zwei Referenzprojekten erforderlich. Der auszufüllende Referenzbogen ist ebenfalls in den Vergabeunterlagen der Vergabeplattform DTVP hinterlegt. Es kommen nur solche Büros für die Teilnahme am Verfahren in Betracht, welche die entsprechende Qualifikation haben nachweisen können.

Sofern die Prüfung der Referenzprojekte Ihre Eignung bestätigt, erhalten Sie eine Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Einladung zum Präsentationstermin, um sich am weiteren Verfahren

zu beteiligen.

Das Projekt umfasst die Erweiterung der Grundschule Schunteraue am Hauptstandort in Kralenriede zu einer 2-zügigen kooperativen Ganztagsgrundschule (KoGS) zum Schuljahr 2026/27.

Grundstück / Ausgangslage:

Für die künftige KoGS fehlen für den Ganztagsschulbetrieb eine Reihe von Räumen, wie u.a. Werkraum mit Sammlung und Maschinenraum, Hausmeisterwerkstatt, Ganztagsbereich aktiv und passiv, Betreuungsraum 17 Uhr-Gruppe, Inklusionsraum, Büroräume, Beratungs-/ Besprechungsräume, Sammlung Musik, Archiv, Serverraum, Lagerräume. Weiterhin wird eine Mensa mit Aulafunktion (bis 199 Personen) nebst Küchenflächen benötigt, die auch extern genutzt werden soll.

Der bestehende Raummangel soll die durch die Errichtung eines An- bzw. Erweiterungsneubaus sowie durch Umnutzungen / Umbauten im Bestandsgebäude behoben werden.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz:

Die Stadt Braunschweig verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Gebäudeerstellung und eines nachhaltigen Gebäudebetriebes verbunden mit einer CO2-Neutralität ab 2030. Grundsätzlich ist deshalb die Errichtung der zu planenden Gebäude entsprechend des BEG NWG 40 - Standard der KfW verbindlich vorgegeben. Die dementsprechenden energetischen Mindestanforderungen sind von den AN planerisch umzusetzen. Hierfür sind im Rahmen des Projektes alle baulichen und gebäudetechnischen Möglichkeiten zu prüfen und zu bewerten, welche ein Erreichen dieser Ziele unterstützen und ermöglichen. Hierzu zählen u.a. der Einsatz erneuerbarer Energien zu Wärme- und Stromerzeugung, die Energieeffizienz von Gebäudetechnik und Hülle sowie der Einsatz nachhaltiger und nachwachsender Baustoffe und ein zirkuläres Bauen.

Im Rahmen der Leistungsphasen 1-3 ist hierzu eine Variantenuntersuchung durchzuführen, um geeignete unterschiedliche Lösungsansätze u.a. in den Parametern Aufwand, Effizienz und Praktikabilität zu vergleichen und zu optimieren. Der Einsatz einer Fassadenbegrünung sowie eine Dachbegrünung sind hierbei als Elemente des nachhaltigen Bauens verbindlich umzusetzen.

Während in der Vergangenheit das Regenwasser grundsätzlich vollständig abgeführt wurde, sollte insbesondere geprüft werden, ob und wie eine Bevorratung zur Nutzung des anfallenden Regenwassers, z.B. zur Bewässerung von Grünanlagen, sinnvoll ermöglicht werden kann.

Weiterhin sind alle Voraussetzungen zu schaffen, um nachträglich eine größtmögliche Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des Neubaus ergänzen zu können. Die Planung, Errichtung sowie der Betrieb der PV-Anlage ist dabei nicht Bestandteil dieses Projektes, sondern wird von der stadteigenen "Energiegenossenschaft Braunschweiger Land e.G." vorgenommen.

Die AN müssen unverzüglich nach Fertigstellung einen Energieausweis gemäß des zum Zeitpunkt der Bauantragsstellung gültigen GEG ausstellen und der AG im Original übergeben.

Aufgrund der noch nicht belastbaren realistischen Erfahrungen erfolgt in dieser frühen Projektphase noch kein Kostenansatz hierfür. Dieser wird im Rahmen des ISV Phase II (Investitionssteuerungsverfahren) näher untersucht.

Leistungsbild Technische Ausrüstung:

Auf der Grundlage des beiliegenden Raumprogramms und in enger Abstimmung mit dem Bauherren und dem beauftragten Architekturbüro ist für den Bestand und dem Neubau ein ganzheitliches Konzept für die technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 - 7 zu entwickeln.

Technische Lüftungskonzepte sind wirtschaftlich und funktional gegenüber herkömmlichen Ausstattungen zu bewerten und in die Konzeption einzubeziehen und dem

Bauherren als Entscheidungsvorlage für eine technische Umsetzung vorzulegen.

Die baulichen, energetischen und gestalterischen Möglichkeiten sind in enger Abstimmung mit dem Bauherrn und dem beauftragten Architekturbüro zu überprüfen.

Die Kapazitäten der Sanitärflächen im Bestand sind hinsichtlich der Schülerzahlen und Anzahl der Beschäftigten zu prüfen und ggf. im An- bzw. Erweiterungsbau zu erweitern. Es ist auf Barrierefreiheit zu achten. Die besonderen Anforderungen hinsichtlich einer barrierefreien Erschließung sind planerisch für die Schule (Bestand und Neubau) zugrunde zu legen.

Awarded to:
Grundschule Schunteraue - Technische Gebäudeausrüstung
IGH - Ing.-Büro Giesler, Braunschweig (DE)
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The Buyer:
Stadt Braunschweig
CPV Code(s):
71300000 - Engineering services