Das Projektziel ist es, das gegenseitige Verständnis zentral agrarpolitischer Fragen von politisch Verantwortliche sowie Fach- und Führungskräfte im deutschen und kasachischen Agrarsektor zu fördern. Transferiertes Know-how findet Eingang in politische Entscheidungsprozesse.
Der APD wird sich in der vierten Projektphase weiter als bilaterale Dialogplattform etablieren und parallel dazu einen fachlichen Fokus auf 2 Schwerpunktthemen legen:
(i) Ökologischer Landbau und
(ii) Agrarfinanzierung.
Die genannten Themen genießen in Kasachstan eine hohe Priorität und der APD hat bereits in den vergangenen Phasen Expertise zu diesen Themen bereitgestellt. Außerdem verfügt Deutschland in den Themen über langjährige Erfahrungen, die im Rahmen des Vorhabens vermittelt werden können.
Der Auftrag zur Durchführung des bilateralen Kooperationsprojekts „Deutsch-Kasachischer Agrarpolitischer Dialog“ soll im offenen Verfahren gemäß § 119 Abs. 2 und 3 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 2, 15 VgVvergeben werden. Es handelt sich um „besondere Dienstleistungen“ im Sinne von §130 GWB i. V. m. § 64 ff. VgV. Der Nettowert des Auftrags liegt oberhalb des Schwellenwertes in § 106 GWB i. V. m. Art. 4.d der Richtlinie 2014/24/EU1. Anwendbar sind daher die Vergabevorschriften des 4. Teils des GWB.
Die anwendbaren CPV sind insbesondere 79951000-5 (Veranstaltung von Seminaren), 75112100-5 (mit Entwicklungsprojekten verbundene Verwaltungsdienstleistungen) und 75211000-8 (Dienstleistungen im Bereich auswärtige Angelegenheiten).