Construction work for dams, canals, irrigation channels and aqueducts | Tenderlake

Construction work for dams, canals, irrigation channels and aqueducts

Contract Value:
-
Notice Type:
Contract Notice
Published Date:
23 February 2018
Closing Date:
09 April 2018
Location(s):
DEA13 Essen, Kreisfreie Stadt (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Im Rahmen der Baumaßnahme „Fremdwassersanierung in Essen-Karnap“ wird die Errichtung eines sog. Ersatzsystems erforderlich. Über Dränage- und Transportleitungen wird das Wasser gefasst und abgeleitet. Am Tiefpunkt wird das Wasser über eine zu errichtende Pumpstation und Druckrohrleitung über den Deich der Emscher gehoben und in selbige eingeleitet.

Vertragsbestandteil sind die geplanten Maßnahmen im 2. BA Karnap-West. Der BA ist unterteilt in die Bereiche:

1.1: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem im offenen Verfahren;

1.2: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Verlegung im Rohrvortrieb, und;

2: Pumpstation und Druckrohrleitungssystem.

.

Die Maßnahme gliedert sich in 2 Lose:

LOS A:

Bereich 1.1: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem im offenen Verfahren und;

Bereich 2: Pumpstation und Druckrohrleitungssystem.

LOS B:

Bereich 1.2: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Verlegung im Rohrvortrieb.


Los A

Vertragsbestandteil dieses Loses sind von den geplanten Maßnahmen im 2. BA Karnap-West die beiden Bereiche:

• Bereich 1.1: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem im offenen Verfahren.

• Bereich 2: Pumpstation und Druckrohrleitungssystem.

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Die Verlegung der Druckrohrleitungen sowie der Dränage- und Transportleitungen erfolgt im städtischen dicht bebautem Gebiet. Die geplanten Leitungstrassen befinden sich im öffentlichen Straßenraum. Für die Verlegung der Leitungen im Bereich der Straßen Vogelwiesche, Waldemey und Gravelottestraße werden Privatgrundstücke bauzeitlich beansprucht. Bei den im Privatbesitz befindlichen Flächenbereichen handelt es sich hauptsächlich um die Vorgärten und Einfahrtsbereiche zu den Grundstücken und Wohngebäuden. Die entsprechenden Gestattungen liegen vor. Es ist eine Bestandsdokumentation vor und nach der Baumaßnahme durch den AN anzufertigen und dem AG auszuhändigen.

Für den Einbau der Leitungen und die Errichtung der Pumpstation ist das Grundwasser abzusenken. Die Vordimensionierung der Grundwasserhaltung wurde durch ein Fachbüro durchgeführt.

Die Baumaßnahme ist als Wanderbaumaßnahme umzusetzen, damit die jeweilige Grundwasserabsenkung eines jeden Abschnittes nur von kurzer Dauer ist. Durch den AN ist ein Ableitungssystem für die Ableitung des bauzeitlich gefassten Grundwassers zu berücksichtigen. Ggf. erforderliche Leitungsbrücken sind vorzusehen. Das Wasser kann in die vorhandene Mischwasserkanalisation abgeleitet werden. Die abgeleiteten und eingeleiteten Wassermengen sind zu erfassen und zu dokumentieren.

Vor Beginn der Verlegung der Leitungen bzw. dem Bau der Pumpstation sind Kampfmitteluntersuchungen durchzuführen. Diese sollen straßenzugweise durchgeführt werden. Den Verdingungsunterlagen ist ein Vorschlag seitens des Auftraggebers zur zeitlichen Abfolge der Baumaßnahme beigefügt.

Eine Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen über das Bauvorhaben ist vor Beginn der Baumaßnahme seitens des Auftragnehmers vorzunehmen. Leitungsabfragen sind inklusive aller anfallenden Gebühren und Aufwendungen durch den Auftragnehmer vorzunehmen. Aufgrund der räumlichen Nähe zu den Versorgungsleitungen sind die Bautätigkeiten auch innerhalb von Leitungsschutzzonen durchzuführen. Dies bedarf besonderer Vorsicht bei der Bauumsetzung. Die Erschwernisse durch kreuzende und parallel verlaufende Leitungen sind zu berücksichtigen.

Bei dem angetroffenen Boden handelt es sich überwiegend um Straßenaufbauten (Asphalt), Anschüttungen und fein- bis mittelsandigem Boden. Ein Baugrundgutachten wird Teil der Ausschreibung und weist entsprechende Homogenbereiche aus.

Im Bereich der Baumaßnahmen sind Verunreinigungen des Bodens im Zuge der Baugrunduntersuchung festgestellt worden. Die ausführende Baufirma ist deshalb verpflichtet, einen Sachkundigen gemäß DGUV-Regel 1001/004 (ehem. BGR 128) bzw. TRGS 524 nachzuweisen und einzusetzen.

Die Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:

— ca. 6 000 m3 Bodenaushub, laden, entsorgen.

— ca. 10 000 m3 Bodenaushub, laden, wiedereinbauen.

— ca. 21 000 m2 Baugrubenverbau bis 6 m Tiefe.

— ca. 2 000 lfm Grundwasserhaltung einrichten, betreiben, zurückbauen.

— ca. 57 Stck. Stahlbetonschächte DN 1 000 einbauen (Tiefe bis 6 m).

— ca. 10 Stck. Stahlbetonschächte DN 1 500 einbauen (Tiefe bis 6 m).

— 1 Stck Stahlbetonschächte DN 3000 (Pumpst), liefern, einbauen (Tiefe bis 7 m)

— ca. 5 800 m2 Straßenaufbau (Asphalt, Pflaster) zurückbauen, entsorgen, wiederherstellen.

— ca. 1 300 m Dränageleitung DN 250 PVC-U einbauen.

— ca. 945 m Transportleitung Da 280 PE-HD einbauen.

— ca. 2 300 m3 Filterkies für die Dränagen liefern, einbauen (2-stufig).

— ca. 140 m Druckrohrleitung Da 160 liefern, einbauen.

— ca. 610 m Düsenstrahlinjektionskörper herstellen.

Materialbeistellung.

Für die Baumaßnahme im Bereich 1.1 werden Materialen (ausgenommen Schüttgüter) vom AG beigestellt nach Maßgabe der entsprechenden, gleichnamigen Anlage zum LV.


Los B

Vertragsbestandteil dieses Loses sind von den geplanten Maßnahmen im 2. BA Karnap-West die Leistungen des Bereiches:

• Bereich 1.2: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Verlegung im Rohrvortrieb.

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Die Verlegung der Druckrohrleitungen sowie der Dränage- und Transportleitungen erfolgt im städtischen, dicht bebauten Gebiet. Die geplanten Leitungstrassen befinden sich im öffentlichen Straßenraum. Es ist eine Bestandsdokumentation vor und nach der Baumaßnahme durch den AN anzufertigen und dem AG auszuhändigen.

Durch den AN ist ein Ableitungssystem für die Ableitung des bauzeitlich gefassten Grundwassers zu berücksichtigen. Ggf. erforderliche Leitungsbrücken sind vorzusehen. Das Wasser kann in die vorhandene Mischwasserkanalisation abgeleitet werden. Die abgeleiteten und eingeleiteten Wassermengen sind zu erfassen und zu dokumentieren.

Vor Beginn der Verlegung der Leitungen sind Kampfmitteluntersuchungen durchzuführen. Diese sollen straßenzugweise durchgeführt werden. Den Vergabeunterlagen ist ein Vorschlag seitens des Auftraggebers zur zeitlichen Abfolge der Baumaßnahme beigefügt.

Eine Abstimmung mit den Versorgungsunternehmen über das Bauvorhaben ist vor Beginn der Baumaßnahme seitens des Auftragnehmers vorzunehmen. Leitungsabfragen sind inklusive aller anfallenden Gebühren und Aufwendungen durch den Auftragnehmer vorzunehmen. Aufgrund der räumlichen Nähe zu den Versorgungsleitungen sind die Bautätigkeiten auch innerhalb von Leitungsschutzzonen durchzuführen. Dies bedarf besonderer Vorsicht bei der Bauumsetzung. Die Erschwernisse durch kreuzende und parallel verlaufende Leitungen sind zu berücksichtigen.

Bei dem angetroffenen Boden handelt es sich überwiegend um Straßenaufbauten (Asphalt), Anschüttungen und fein- bis mittelsandigem Boden. Ein Baugrundgutachten wird Teil der Ausschreibung und weist entsprechende Homogenbereiche aus.

Im Bereich der Baumaßnahmen sind Verunreinigungen des Bodens im Zuge der Baugrunduntersuchung festgestellt worden. Die ausführende Baufirma ist deshalb verpflichtet, einen Sachkundigen gemäß DGUV-Regel 1001/004 (ehem. BGR 128) bzw. TRGS 524 nachzuweisen und einzusetzen.

Die Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:

— ca. 375 m Rohrvortrieb und Einbau Wickeldrahtfilter DN 200 mit Sand-/Kiesfilter.

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The Buyer:
Entwässerung Essen GmbH
CPV Code(s):
45247000 - Construction work for dams, canals, irrigation channels and aqueducts
45247112 - Drainage canal construction work