Modellprojekt „Strukturen der Antidiskriminierung in Sachsen“.
Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS), Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, schreibt die Leistung eines Modellprojektes zu Strukturen der Antidiskriminierungsberatung in Sachsen öffentlich aus, das Aufbau und Funktion von regionalen Netzwerken zu einer qualifizierten Antidiskriminierungsberatung nach dem AGG modellhaft erproben soll. Dabei soll eine zielgruppenübergreifende Beratung nach dem horizontalen Ansatz mit den etablierten vertikalen Beratungsangeboten (z. B. spezifische Angebote für Menschen mit Behinderung, Senior_innen, Migrant_innen, oder LSBTTIQ*) dergestalt verknüpft werden, dass keine Doppelstrukturen entstehen. Ziel ist erstens, eine qualifizierte regionale Antidiskriminierungsberatung an den Standorten Leipzig und Chemnitz anzubieten. Hierbei sind auch Strategien zu entwickeln und zu erproben, wie die umliegenden Landkreise z. B. durch aufsuchende Arbeit und/oder Online-Beratungsangebote, in ein Beratungsnetzwerk einbezogen werden können. Zweitens sollen mit der Auswertung der durchgeführten Beratungs- und Netzwerkarbeit Empfehlungen für die (Weiterentwicklung der) Strukturen der Antidiskriminierungsarbeit in Sachsen erstellt werden.