Aktivkohlereaktivierung
Die WSW Energie & Wasser AG betreiben im Eigentum oder im Auftrag drei Wasserwerke in Wuppertal, Wermelskirchen und Düsseldorf.
Im Einzelnen:
- WW Benrath, Am Trippelsberg 3, Düsseldorf
- WW Dabringhausen, Auf der Schanze 1, Wermelskirchen
- WW Herbringhausen, Herbringhauser Talsperre 1, Wuppertal
Es werden sowohl agglomerierte Steinkohlen als auch Steinkohle-Kokosnussschalenkohle-Gemische eingesetzt. In 2023 sollen in Summe aus allen drei Werken ca. 370t Aktivkohlen reaktiviert, abgesiebt und mit Verlustergänzung durch Steinkohle bzw. Kokosnussschalenkohle auf die angelieferte Menge aufgefüllt werden. Die Reaktivierung kann sowohl in Chargen zu mehreren Filtern, als auch als Einzelabruf eines Filters erfolgen.
Im Detail:
Abholung von steinkohlebasierter Aktivkohle und Gemischen aus Stein- und Kokosnussschalenaktivkohlen von ursprünglich 8 x 30 mesh. in den Wasserwerken des AG, Reaktivierung der Kohle inkl. Ausgleich des Absieb- und Abbrandverlustes mit durch den AG freigegebener agglomerierter Stein- bzw. Kokosnussschalenkohle nach DIN EN 12915 Teil 1 und Wiederanlieferung. Die reaktivierten Aktivkohlen haben die Kriterien der DIN EN 12915-2 zu erfüllen.
Als Verlustergänzung sind
- agglomerierte Steinkohlen 8x30 mesh. mit einer Mindestjodzahl von > 950 mg/g
- Kokosnussschalenkohlen 8x30 mesh. mit einer Mindestjodzahl von > 1100 mg/g
einzusetzen.