Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung sind für die Köhlbrandquerung im Bereich des Köhlbrands wasserseitige Bohrungen geplant.
— 17 wasserseitige Trockenbohrungen mit durchgehender Entnahme von Kernlinern (im Folgenden Trockenbohrungen genannt) mit voraussichtlichen Bohrtiefen zwischen 45 m und 60 m.
In Abhängigkeit von den Bohrergebnissen kann im Einzelfall auch eine Verlängerung der Bohrtiefe bis 70 m unter Gewässersohle erforderlich werden.
Die Hamburg Port Authority Hamburg (HPA) plant als Ersatz für die Köhlbrandbrücke den Neubau der Elbquerung(Brücke oder Tunnel) als Verkehrsweg zur Befahrung durch PKWs und LKWs. Die Planung der Tunnelvariante sieht 2 parallele Tunnelröhren mit ca. 15,5 m Außendurchmesser und einer Trassenlänge von ca. 3,0 km vor, die im Hamburger Hafengebiet vom östlichen Roßhafen über den Roßkanal, den Köhlbrand und den westlichen Rugenberger Hafen geführt werden.
Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung sind für die Köhlbrandquerung im Bereich des Köhlbrands 17 wasserseitige Bohrungen geplant. Die Lage der geplanten Ansatzpunkte der Baugrundaufschlüsse und die erforderlichen Aufschlusstiefen sowie die Wassertiefen sind dem Bohrplan zu entnehmen. Von den Bohrplänen abweichende Ansatzpunkte können sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, aufgrund von behördlichen Auflagen sowie aufgrund der technischen Ausführbarkeit ergeben.