Ausgeschrieben wird die Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen in den Erholungsgebieten des
Landkreises München auf Grundlage der Richtlinie für Regelkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen -
Baumkontrollrichtlinie – in der jeweils neuesten Fassung, Herausgeber: Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V.
(FLL), Friedensplatz 4, 53111 Bonn, nach dem aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft sowie unter Berücksichtigung der aktuellen
Rechtsprechung.
Des Weiteren wird die Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen in den Waldbeständen
bestimmter Vertragspartner entlang des nördlichen Isarradweges nach forstlichen Gesichtspunkten, nach dem aktuellen Stand der Technik und
Wissenschaft sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung ausgeschrieben.
Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen im Erholungsgebiet Feringasee.
Die vorherrschenden Baumarten sind Bergahorn und Esche. Die Bäume sind recht gleichmäßig über die Fläche verteilt. Im Bereich des großen
Parkplatzes sind vorwiegend Bäume im Jungbaumalter zu finden, ältere Exemplare vorwiegend auf den Liegewiesen. Generell befinden sich kaum
Bäume auf der Fläche, die sich in der Alterungs- oder gar Zerfallsphase befinden.
Im Erholungsgebiet Feringasee befinden sich 1.138 Bäume und 126 Baumgruppen mit 2.646 Bäumen.
Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen im Erholungsgebiet Unterföhringer See.
Die vorherrschenden Baumarten sind Eschen, Eichen und Bergahorn. Der Bestand ist weitestgehend gleichmäßig über das Gebiet verteilt. Die
Bäume im südlichen und östlichen Uferbereich wurden überwiegend in großen Baumgruppen im Baumkataster kartiert, die unter forstlichen
Gesichtspunkten kontrolliert werden sollen. Baumgruppen sind vorwiegend in den Gehölzstreifen am Rand des Geländes zu finden. Generell
befinden sich kaum Bäume auf der Fläche, die sich in der Alterungs- oder gar Zerfallsphase befinden.
Im Erholungsgebiet Unterföhringer See befinden sich 395 Bäume und 58 Baumgruppen mit 406 Bäumen.
Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen im Erholungsgebiet Unterschleißheimer See.
Die vorherrschenden Baumarten sind Bergahorn und Birke. Eine erhöhte Dichte des Baumbestandes ist vor allem im Süden des Gebietes zu
bemerken. Baumgruppen sind vorwiegend in den Gehölzstreifen am Rand des Geländes zu finden. Generell befinden sich kaum Bäume auf der
Fläche, die sich in der Alterungsphase befinden. Bäume in der Zerfallsphase sind auch zukünftig nicht zu erwarten.
Im Erholungsgebiet Unterschleißheimer See befinden sich 672 Bäume und 63 Baumgruppen mit 1.134 Bäumen.
Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen im Erholungsgebiet Heimstettener See.
Die vorherrschende Baumart ist der Feldahorn. Der Bestand ist relativ gleichmäßig über das Gelände verteilt. In den Randbereichen sind teils dicht
bepflanzte Gehölzstreifen zu finden. Auf den Liegewiesen befinden sich teils größere Bäume. Baumgruppen sind vorwiegend in den
Gehölzstreifen zu finden. Generell befinden sich kaum Bäume auf der Fläche, die sich in der Alterungsphase befinden. Es ist nicht zu erwarten,
dass Bäume in der Zerfallsphase hinzukommen. Aufgrund des teilweise steilen Geländes sind einige Baumbestände zum Teil schwer erreichbar.
Im Erholungsgebiet Heimstettener See befinden sich 1.179 Bäume und 168 Baumgruppen mit 1.008 Bäumen.
Durchführung der Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen am Deininger Weiher und der Dürnsteiner Brücke.
Die vorherrschenden Baumarten im Erholungsgebiet Deininger Weiher sind Buche und Fichte. Der Bestand konzentriert sich besonders auf das
Ost- und Westufer des Weihers sowie den Parkplatz im Norden. Baumgruppen sind vorwiegend in den Gehölzstreifen in den Biotopbereichen zu
finden. Generell befinden sich kaum Bäume auf der Fläche, die sich in der Alterungsphase befinden. Es ist nicht zu erwarten, dass Bäume in der
Zerfallsphase hinzukommen.
Im Erholungsgebiet Deininger Weiher befinden sich 315 Bäume und 27 Baumgruppen mit 162 Bäumen.
Die vorherrschenden Baumarten am Wandererparkplatz Dürnsteiner Brücke sind Weiden und Erlen. Die Bäume sind recht gleichmäßig über die
Fläche verteilt. Baumgruppen sind vorwiegend in den Gehölzstreifen am Rand des Geländes zu finden. Generell befinden sich keine Bäume auf
der Fläche, die sich in der Alterungs- oder gar Zerfallsphase befinden.
Am Wandererparkplatz Dürnsteiner Brücke befinden sich 70 Bäume und 18 Baumgruppen mit 210 Bäume.
Durchführung der Baumkontrollen entlang des nördlichen Isarradwegs.
Westufer: beginnend am Furtgeräumt (zwischen der sog. Mollbrücke und der B 471 gelegen) Richtung Norden bis zur Landkreisgrenze Freising.
Ostufer: beginnend von der Nordseite der Leinthaler Brücke Richtung Norden bis zur Landkreisgrenze Freising.
Überprüfung der Verkehrssicherheit von Bäumen in den Waldbeständen entlang des Isarradweges nach forstlichen Gesichtspunkten, nach dem
aktuellen Stand der Technik und Wissenschaft sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung.
Der Bestand wird als Gruppen mit je 200 Flussmeter Länge auf jeder Seite des Flusses (rechts / links der Isar) sowie Seite des Weges (Isar
zu-/abgewandte Seite) entsprechend der vorgegebenen Tiefe geführt. Den Beginn der jeweils neuen Gruppe kennzeichnet das gelbe Schild,
worauf in schwarzer Schrift die Flusskilometerzahl geschrieben steht.
Es handelt sich hierbei um einen typischen Auwald, wobei vorwiegend Eschen, Weiden, Pappeln und Ahorn vorhanden sind. Die Altersstrukturen
sind sehr variabel, so auch die Schädigungsgrade der Bäume.
Nach extremen Witterungsereignissen (z. B. Orkane, Eisregen, Starkregen) muss in den betroffenen Bereichen (Lose 1-6) eine Unwetterkontrolle
auf offensichtliche Schäden, z. B. angebrochene/lose Äste oder umsturzgefährdete Bäume, erfolgen.
Nach Aufhebung einer Unwetterwarnung ist selbstständig innerhalb von 24 Stunden (grundsätzlich auch an Wochenenden und an Feiertagen)
eine grobe Inaugenscheinnahme des Baumbestands durchzuführen.
Alle Erholungsgebiete und der nördliche Isarradweg sind auf mögliche Gefahren durch bruchgefährdete Bäume oder Äste zu untersuchen.