Die Vergabe von Beratungsleistungen erfolgt in Form einer Dienstleistungskonzession in einem zweistufigen Verfahren. Das Land Baden-Württemberg hat ein modular aufgebautes Beratungssystem für landwirtschaftliche Unternehmen eingerichtet. Gegenstand der Dienstleistungskonzession ist die Teilnahmeberechtigung an diesem Beratungssystem mit der Folge, dass die ausgewählten Beratungsorganisationen einen - je nach Beratungsmodul unterschiedlichen hohen – Anteil ihres Beratungshonorars unmittelbar gegenüber dem Land Baden-Württemberg abrechnen können. Maßgebend ist insoweit Art. 15 Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17.12.2013 über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und zur Aufhebung der Verordnung EG (EG) Nr. 1698/2005, Amtsblatt L 347/487 vom 20.12.2013
Fachliche Inhalte
— Vergleich verschiedener Haltungsformen und -systeme unter den Aspekten Tier- und Umweltschutz sowie Hygiene und Arbeitswirtschaft,
— mögliche Alternativen zur Anbindehaltung (Varianten der Laufstallhaltung),
— Bewertung verschiedener baulicher Alternativen (Neu- und Umbau) auch unter Berücksichtigung immissionsschutzrechtlicher und förderrechtlicher Rahmenbedingungen,
— Erstellung von Raum- und Funktionsprogrammen einschließlich Futter- und Dunglagerraum mit Abschätzung des Investitionsbedarfes,
— Berücksichtigung der Energieeffizienz,
— Berücksichtigung der ökologischen Erfordernisse (fakultativ),
— Unterstützung bei der Standortsuche und Standortplanung (fakultativ),
— Berücksichtigung von Vermarktungsaspekten wie z. B. Heumilch (fakultativ)
Anforderungen aus der ELER-Verordnung,
— gesundheitliche Aspekte der Tierhaltung,
— Verbesserung der Wirtschaftsleistung aller landwirtschaftlichen Unternehmen,
— Förderung der Ressourceneffizienz,
— Modernisierung von Unternehmen, Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation,
— Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz
Tools
— VDI Richtlinie 3894, KTBL-Abstandsrechner,
— Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW),
— Anwendungen LEL,
— Stallklimaprogramme,
— Raumplanungsprogramme Stall,
— Richtlinien Immissionsschutz.
Fachliche Inhalte
— Bestandsaufnahme der Ist-Situation
— Beurteilung im Hinblick auf den Zuchtwert
— Aufzeigen und Beurteilen von möglichen Optimierungs- oder Entwicklungsstrategien
— Vergleich mit gleichgelagerten Unternehmen
— Beurteilung im Hinblick auf Tierschutz
— Nachhaltiges Nährstoffmanagement unter Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse (fakultativ)
— Beurteilung im Hinblick auf Umweltschutz (fakultativ)
— Bestandsaufnahme, Beurteilung und Handlungsempfehlungen anhand tierbasierter Indikatoren für den Kupierverzicht (fakultativ)
Anforderungen aus der ELER-Verordnung
— Gesundheitliche Aspekte der Tierhaltung
— Verbesserung der Wirtschaftsleistung aller landwirtschaftlichen Unternehmen
— Förderung der Ressourceneffizienz
— Modernisierung von Unternehmen, Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
— Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz
Tools
— Buchführungsanalyse
— BLUP Zuchtwertschätzverfahren
— Kalkulationsdaten
— Sauenplaner
— Ergebnisse aus Schlachtabrechnungen und Monitoringprogrammen
— Betriebszweiganalyse (z. B. Schweinereport Baden-Württemberg)
— Checklisten zur Eigenkontrolle, z. B. GQSBW Hof-Check, QS
— Beurteilung der Tierschutzsituation anhand der Vorgaben §11 (8) des Tierschutzgesetzes
Fachliche Inhalte
— Beurteilung produktionstechnischer Fragestellungen und Schwachstellenanalyse auch im Hinblick auf den Tierschutz und Umweltschutz,
— Betriebszweigauswertung und Vergleich mit gleichgelagerten Unternehmen,
— Aufzeigen von Handlungsfeldern,
— Fütterung und Rationsberechnung,
— Optimierung der Haltungsbedingungen,
— Nachhaltiges Nährstoffmanagement unter Berücksichtigung ökologischer Erfordernisse (fakultativ),
— Optimierung der Vermarktungswege (fakultativ),
— betriebliches Controlling und Notfallvorsorge (fakultativ),
— Bestandsaufnahme, Beurteilung und Handlungsempfehlungen anhand tierbasierter Indikatoren für die Haltung von unkupierten Tieren (fakultativ)
Anforderungen aus der ELER-Verordnung,
— gesundheitliche Aspekte der Tierhaltung,
— Verbesserung der Wirtschaftsleistung aller landwirtschaftlichen Unternehmen,
— Förderung der Ressourceneffizienz,
— Modernisierung von Unternehmen, Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation,
— Standards für die Sicherheit am Arbeitsplatz
Tools
— Betriebszweiganalyse (z. B. Schweinereport BW),
— Ergebnisse aus Schlachtabrechnungen und Monitoringprogrammen (z. B. Salmonellenmonitoring, Tierarzneimitteldatenbank),
— Anwendungen LEL,
— Sauenplaner, Mastplaner,
— Fütterungsprogramme,
— Checklisten zur Eigenkontrolle, z. B. GQSBW Hof-Check, QS,
— Beurteilung der Tierschutzsituation anhand der Vorgaben § 11 (8) des Tierschutzgesetzes.