Die Kurfürstenhalle ist eine Sport- und Mehrzweckhalle, teilunterkellert, mit einer Hallengröße von 27 x 15 m und einer Bühne von 12 x 4,90 m. Sie bietet je nach Bestuhlung Platz für ca. 450 Menschen und kann für Veranstaltungen wie sportliche Nutzung Verwendung finden.
Die Halle ist Baujahr 1988 und in einem der Nutzung und ihrem Alter entsprechenden Erhaltungszustand. Sie ist zu sanieren und auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.
Die Stadt Mülheim-Kärlich ist Eigentümerin der Kurfürstenhalle. Die Kurfürstenhalle ist eine Sport- und Mehrzweckhalle, teilunterkellert, mit einer Hallengröße von 27 x 15 m und einer Bühne von 12 x 4,90 m. Sie bietet je nach Bestuhlung Platz für ca. 450 Menschen und kann für Veranstaltungen wie sportliche Nutzung Verwendung finden.
Die Halle ist Baujahr 1988 und in einem der Nutzung und ihrem Alter entsprechenden Erhaltungszustand. Die Gebäudetechnik ist sanierungsbedürftig im Hinblick auf Elektro sowie Heizung, Lüftung und Sanitär. Die Lüftungsgeräte inkl. Brandschottung im Bereich Technikraum werden im Jahr 2020 bauseits ertüchtigt. Das Luftverteilsystem im restlichen Bereich des Gebäudes verbleibt im Bestand und ist im Zuge der Generalsanierung ev. den Gegebenheiten anzupassen. Die Dämmung und Dichtungen der HLS wurden bereits positiv auf Schadstoffe wie KMF und Asbest getestet. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind als Anlagen „20 008 3 Bericht“ Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Das Luftverteilsystem im restlichen Bereich des Gebäudes verbleibt im Bestand und ist im Zuge der Generalsanierung ev. den Gegebenheiten anzupassen. Die Dämmung und Dichtungen der HLS wurden bereits positiv auf Schadstoffe wie KMF und Asbest getestet.
Die Halle ist auch brandschutztechnisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Eine Schadstoffsanierung im Hinblick auf Asbest und KMF ist im Hinblick auf das Alter der Halle nicht ausgeschlossen. Auch wenn die Gebäudekonstruktion an sich nicht angefasst werden soll, kann es im Zuge der Erneuerung der Haustechnik dazu kommen, dass Decken geöffnet werden müssen. Dabei kann sich herausstellen, dass ggfs. auch eine Sanierung der Decken erforderlich wird. Die zu erbringenden Architekten-Planungsleistungen umfassen alle für die Durchführung der Sanierung erforderlichen Leistungen.
Die anrechenbaren Kosten werden voraussichtlich betragen
— KG 300: 400 000 EUR,
— KG 400: 540 000 EUR.
Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen für die Gebäudeplanung als Los 1 mit dieser Ausschreibung sowie die Fachplanungsleistungen HLS und Elektro als Lose 2 und 3. Die Tragwerksplanungsleistungen werden gesondert vergeben. Hinsichtlich der Bezeichnung und der Beschreibung der zu erbringenden Leistungen orientiert sich die Auftraggeberin an § 34 HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10. Eine stufenweise Beauftragung ist beabsichtigt: in einem ersten Schritt, der sog. Leistungsstufe 1, sind alle für eine Generalsanierung erforderlichen Leistungen zu betrachten und mit einer Kostenschätzung zu unterlegen i. S. d. Leistungsphasen 1 - 3 nach § 34 HOAI 2013 i. V. m Anlage 10. Der Architekt hat dabei eine Kostenschätzung für die von ihm zu planenden und zu überwachenden Bauleistungen nach DIN 276 zu erstellen und die Kostenschätzungen der Fachplaner zu koordinieren. Nach Entscheidung der kommunalen Gremien über die durchzuführenden Leistungen können die weiteren Leistungsstufen beauftragt werden, ggfs. beschränkt auf einzelne Gewerke der Haustechnik.
Insgesamt sind 4 in der Verbandsgemeinde Weißenthurm gelegene Mehrzweckhallen zu sanieren. Eine Bewerbung auf alle 4 Ausschreibungen ist möglich.