Die Stadt Gronau plant den Neubau einer Feuer- und Rettungswache.
Die Stadt Gronau plant den Neubau einer Feuer- und Rettungswache. Der Kreis Borken ist an der Konzeption und an der Finanzierung der Rettungswache beteiligt. Beide Wachen werden durch die Stadt Gronau betrieben. Die Anordnung der Gebäude für die Feuerwache und für die Rettungswache muss so gewählt werden, dass ein getrennter Betrieb grundsätzlich möglich ist. Synergieeffekte sind jedoch erwünscht. Das vorgegebene Raumprogramm umfasst u. a. 21 Fahrzeugstellplätze, Werkstätten, Verwaltungs-, Unterrichts-, Aufenthalts- und Umkleidebereiche. Neben dem Gelände der bestehenden Feuer- und Rettungswache wurde zusätzlich das südlich angrenzende Grundstück erworben. Für den Neubau mit den zugehörigen Außenanlagen steht insgesamt eine Fläche von ca. 12 300 m² zur Verfügung.
Während der gesamten Planungs- und Bauzeit muss der Betrieb einer Feuer- und Rettungswache am Standort Eper Straße gewährleistet sein (entweder in den bestehenden Räumlichkeiten, oder in alternativen Provisorien). Es ist Aufgabe des Planers, insbesondere vor dem Hintergrund der Weiterbetriebes der Wache ein architektonisch ansprechendes, funktionales und wirtschaftliches Konzept zu entwickeln.
Folgende Leistungen sollen vergeben werden:
— Gebäude und Innenräume (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI § 34 i.V.m. Anlage 10);
— Freianlagen (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI § 39 i.V.m. Anlage 11);
— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 – 6 gem. HOAI § 51 i.V.m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz);
— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1 – 9 gem. HOAI § 55 i.V.m. Anlage 15, Anlagengruppen 1 – 8);
— Schallschutz;
— Wärmeschutz;
— Raumakustik;
— Brandschutz.
Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI und AHO. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung vor.
Ggf. behält sich der Auftraggeber eine Beauftragung an einen Generalunternehmer (GU) vor, die o. g. Leistungsphasen werden dann entsprechend reduziert.