Verstärkte Nutzung von Holzheizungen - Belastung der Luftqualität
In den letzten Jahren ist ein zunehmender Trend bezüglich Kleinfeuerungsanlagen (KFA), vor allem mit Holz als Brennstoff, zu beobachten. Dies wurde teilweise aus Sicht des Klimaschutzes begrüßt, obwohl es mit einer Belastung der Luftqualität einherging. Dabei wurde auch die Wirkung von Ruß als kurzlebiger klimawirksamer Schadstoff möglicherweise nicht hinreichend beachtet. Durch die Situation im letzten Jahr (Gasmangellage, Teuerung) wurde der beobachtete Trend noch zusätzlich verstärkt. Sowohl die Zunahme der Anlagen an sich, als auch der intensivere Betrieb und der Einsatz von nicht zugelassenen Brennstoffen können zu einer erhöhten Luftschadstoffbelastung führen. Die gesundheitliche Belastung kann durch die Überwachung der gesetzlich geregelten Schadstoffe allerdings nur unzureichend abgebildet werden. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen dieses Projekts an einer vorübergehend installierten Messstation in einem Ort mit einer hohen Dichte an Holzfeuerungsanlagen Untersuchungen, die über das klassische Portfolio bzw. die Intensität des Luftmessnetzes hinausgehen, durchgeführt werden.