Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD setzt Schwerpunkte im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik. Im Fokus stehen insbesondere der weitere Ausbau und die Steigerung der Qualität in der Kindertagesbetreuung sowie die Einführung eines Rechtsanspruches auf Ganztagesbetreuung für Kinder im Grundschulalter. Daneben sieht er die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe, die Verbesserung des Kinderschutzes sowie die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz vor. Ebenfalls müssen Schutz und Bildungszugänge für geflüchtete Kinder und Jugendliche in zentralen und dezentralen Flüchtlingseinrichtungen mitgedacht werden.
Der Auftragnehmer soll das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bei der Umsetzung dieser kinder- und jugendpolitischen Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag unterstützen.
I. Begleitung des Ausbaus und der Qualität der Kindertagesbetreuung
Der Ausbau der Kindertagesbetreuung und der Qualität der Angebote sind Meilensteine auf dem Weg zu einer besseren Bildung und Betreuung für unter Dreijährige, die auf ein immer stärkeres politisches und öffentliches Interesse stoßen. Der Auftragnehmer soll das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) dabei unterstützen, die Entwicklung des Themenfeldes in quantitativer und qualitativer Sicht zu begleiten und zu unterstützen. Die in Wissenschaft und Praxis gewonnenen Erkenntnisse sollen für die Gestaltung des weiteren Betreuungsausbaus, die Entwicklung der Qualität sowie die Fachkräftesicherung aufbereitet und nutzbar gemacht werden. Neben Recherchen und Wissenstransfer für interne Prozesse spielt hier Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Kindertagesbetreuung eine besondere Rolle.
II. Begleitung weiterer Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik
Zur Unterstützung der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe, der Verbesserung des Kinderschutzes sowie die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und der Situation junger Geflüchteter wird juristische Expertise benötigt.